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Bestehen nach dem Unfall in Fukushima Gefahren durch Frachtstücke aus Japan?

Um eine Strahlenbelastung durch Frachtstücke gering zu halten, darf eine Oberflächenkontamination von vier Becquerel pro Quadratzentimeter nicht überschritten werden. Die Einhaltung dieses Grenzwertes wird stichprobenartig, insbesondere bei Containerschiffen überprüft. Bei der Auswahl spielen die Herkunft eines Schiffes und seine Ladung eine Rolle.

Sollten Frachtstücke gefunden werden, deren Oberflächenkontaminationen den Grenzwert übersteigen, sind diese vor dem weiteren Transport zu dekontaminieren. Ist dies nicht möglich, müssen sie aus dem Verkehr gezogen, gegebenenfalls wieder zurückgeschickt werden.

Die dem BfS vorliegenden Messergebnisse zeigen, dass Kontaminationen von Frachtstücken sehr selten waren.

Die besonderen Warnhinweise für den Schiffsverkehr im April 2011 wurden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit inzwischen aufgehoben. Besondere Verhaltensmaßnahmen sind nicht mehr erforderlich.

Fragen und Antworten zur Situation in Japan sowie zu möglichen Auswirkungen in Deutschland

© Bundesamt für Strahlenschutz