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3. Zwischenbericht - Prüfung der Eignungsfähigkeit vorhandener Techniken

Im Rahmen der Studie werden die Eignungsfähigkeit und der Entwicklungsbedarf von Gerätschaften/Werkzeugen für den Einsatz in der Schachtanlage Asse II in mehreren Arbeitspaketen (AP) untersucht. In diesem 3. Zwischenbericht wird die Eignungsfähigkeit der auf dem Markt vorhandenen Maschinentechnik für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II untersucht und anhand nachvollziehbarer Kriterien bewertet.

Die Anforderungen an die Maschinentechnik orientieren sich an den speziellen Randbedingungen der Schachtanlage Asse II. Für den vorliegenden Bericht sind die maßgeblich anzunehmenden Begebenheiten der Schachtanlage Asse II in sogenannten Fallkombinationen herausgearbeitet. Anhand eines nachvollziehbaren Bewertungssystems wird ermittelt, welche Maschinentechnik für unterschiedliche Situationen beziehungsweise Fallkombinationen geeignet ist. Als Grundlage hierfür dient unter anderem die bereits in AP 1 dieser Studie erarbeitete Geräteliste, die Erfahrungen aus den Vorversuchen (AP 2a) sowie Fachgespräche mit Geräteherstellern und branchenspezifische Informationen, die unter anderem aus den Bereichen Bergbau und Salzgewinnung stammen. Die Ergebnisse aus AP 3 stellen die Grundlage für das folgende AP 5 dar.

Ersteller/-in: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Technologie und Management des Rückbaus kerntechnischer Anlagen (TMRK)

Stand: 30.10.2014

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz