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Optische Strahlung

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Optische Strahlung

Wirkung auf das Immunsystem

Durch UV-Strahlung wird das Immunsystem geschwächt, da durch die Einwirkung von UV-Strahlung die Immunantwort – also die Reaktion des Immunsystems auf Organismen oder Substanzen, die es als fremd erkannt hat – unterdrückt wird. Man nennt dies Immunsuppression.

Immunsuppression durch UV-Strahlung kann den ganzen Körper betreffen

In der Haut wird nach UV-Bestrahlung eine Vielzahl von miteinander verbundenen Reaktionen ausgelöst, die letztendlich zu einer örtlichen (lokalen) oder auch den ganzen Körper betreffenden (systemischen) Immunsuppression führen kann. An diesen Reaktionen sind verschiedene Zelltypen der Haut und des Immunsystems sowie eine Vielzahl zelleigener Botenstoffe in komplizierter Wechselwirkung beteiligt.

Sichtbare Ergebnisse einer Immunsuppression sind zum Beispiel die nach Sonneneinstrahlung auftretenden Lippenbläschen (Herpes simplex) oder die Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei einer Erkältung nach Aufenthalt in der Sonne. Darum sollte UV-Strahlung schon bei einer einfachen Erkältung gemieden werden.

Immunsuppression durch UV-Strahlung trägt auch zur Hautkrebsentstehung bei

Eine wichtige Aufgabe des Immunsystems ist unter anderem die Erkennung und Beseitigung von Zellen, die zu Krebszellen entartetet sind. Die Immunsuppression durch UV-Strahlung wird daher als ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs diskutiert.

Stand: 10.11.2016

© Bundesamt für Strahlenschutz