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Optische Strahlung

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Optische Strahlung

Was sagt mir der UV-Index?

Nicht zuletzt wegen der Vorgänge in der Ozonschicht der Atmosphäre ist die solare UV-Strahlung ein wichtiger Umweltparameter geworden, der weltweit ständig überwacht wird. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und weiteren assoziierten Institutionen ein bundesweites UV-Messnetz zur Bestimmung des so genannten UV-Index (UVI).

Internationales Maß für die Sonnenbrandwirksamkeit der Sonnenstrahlung

Der UV-Index ist ein international einheitlich festgelegtes Maß für die Sonnenbrandwirksamkeit der Sonnenstrahlung. Angegeben wird immer der Maximalwert eines Tages, der meistens um die Mittagszeit erreicht wird. Der UV-Index wurde entwickelt, um die Menschen vor übermäßiger UV-Belastung und vor den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken zu warnen.

Der UV-Index beginnt bei Null und steigt mit der Strahlungsintensität an. Da er international einheitlich festgelegt ist, ist ein UV-Index von 7 in Deutschland genauso zu bewerten wie der gleiche Wert in Kenia oder Kanada. Am Äquator beträgt der UV-Index bei unbedecktem Himmel auf Meereshöhe etwa 12. In Deutschland werden im Sommer durchschnittlich UV-Index-Werte bis 8 erreicht, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar noch höhere Werte.

Je höher der UV-Index an einem Tag ist, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten. Je nachdem, wie hoch der UV-Index ist, werden international bestimmte Schutzmaßnahmen empfohlen.

Bitte beachten Sie:

Die UV-Belastung kann aufgrund von Reflexionen an Schnee, Sand und Wasser höher sein als der UV-Index angibt!

Stand: 01.03.2017

© Bundesamt für Strahlenschutz