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Optische Strahlung

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Optische Strahlung

UV-Tipp der Woche: Zeitvertreib für Regentage

Mann im Liegestuhl im Regen UV-Experte im Regen

Es sind Ferien, die Wetteraussichten sind trübe und den Kindern ist langweilig? Nutzen Sie doch die Zeit, um mit Ihren Kindern in unseren Informationen zur Sonne zu stöbern. Da gibt es viel zu entdecken.

UV-Wissen für Kinder

Je eher Kinder den sorgsamen Umgang mit der Sonne lernen, desto selbstverständlicher wird er für sie. In der Rubrik UV-Wissen für Kinder haben wir Wissenswertes zur Sonne und wie man sich am besten schützt, kindgerecht aufbereitet.

  • Mit heiler Haut durch den Sommer
    Die Bildergeschichte Mit heiler Haut durch den Sommer ist für die Kleinsten gedacht. Sie erzählt, wie die Sonnenstrahlen zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten auf der Erde ankommen und wie sie auf unseren Körper wirken.
  • Das UV-Quiz
    Elf "knifflige" Fragen zur Sonne: Hier zeigt sich, wer das Zeug zum "UV-Experten" hat. Finden Sie es raus.
  • Malblätter
    Ihre Kinder malen gerne? Dann haben wir etwas für Sie: Die Malblätter Sonne – ich passe auf!. Sie können sie herunterladen und ausdrucken oder kostenfrei bei uns bestellen.
  • Video UV-Strahlung
    Das Video "UV-Strahlung" erklärt anschaulich, was UV-Strahlung ist und wie sie wirkt - und gibt Tipps zum UV-Schutz.

Über unsere UV-Prognosen erfahren Sie, wann Sie wieder die Badesachen einpacken können und welcher UV-Schutz dann angesagt ist.

In diesem Sinne wünschen wir eine kurzweilige Ferienwoche.

Sonnige Grüße

Ihr Bundesamt für Strahlenschutz

Archiv: UV-Tipps der letzten Wochen

Koffer packen – Checkliste für den SommerurlaubEinklappen / Ausklappen

Koffer Koffer

Für alle, die gerade ihre Koffer packen, haben wir hier ein paar Dinge zusammengestellt, die auf keinen Fall fehlen sollten:

1. Kleidung

Den besten Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung bietet Kleidung – auch beim Schwimmen. Darum sollten Sie das langärmelige T-Shirt und die kniebedeckende Hose bzw. Rock nicht zu Hause im Kleiderschrank hängen lassen. UV-Schutz-Kleidung ist besonders gut – sie schützt auch im Wasser. Schuhe sollten den Fußrücken bedecken.

2. Kopfbedeckung

Gut behütet mit dem Sonnenhut – mit breiter Krempe oder Nackenschutz schützen Sie auch Ohren und Hals vor einem Sonnenbrand.

3. Sonnenbrille

Eine Sonnenbrille beugt Augenschäden wie Linsentrübung oder Netzhautschädigungen vor. Es müssen keine teuren Markengläser sein. Wichtig ist der Herstellerhinweis "UV 400" für die Gläser und dass die Brille gut am Gesicht anliegt.

4. Sonnencreme

Dick aufgetragen, gleichmäßig verteilt und regelmäßigt nachgecremt schützt sie vor Sonnenbrand – zumindest eine Zeit lang. Geeignet sind Sonnencremes mit hohem bis sehr hohem Lichtschutzfaktor, die fotostabil sind und UV-B- und UV-A filtern. Die alte Sonnencreme vom letzten Jahr sollte zu Hause bleiben.

5. Schattenspender

Eine Strandmuschel oder Sonnenschirm leistet beim Badeurlaub gute Dienste. Nebenbei sparen Sie sich den Kampf um den letzten Strandkorb oder den einzigen Platz im Schatten.

Mehr dazu erfahren Sie unter UV-Schutz.

Gut geschützt auf Reisen - UV-Schutz im AutoEinklappen / Ausklappen

Zeichnung von einem Auto in sonniger Landschaft Mit dem Auto in den Urlaub

Deutschland startet in die Sommerferien. Für Sie geht's mit dem Auto in den Urlaub? Dann sollten Sie den UV-Schutz nicht außer Acht lassen.

UV-Schutz im Auto – ist das nötig?

Vor UV-B-Strahlung ist man im Auto gut geschützt. Sie wird von den Scheiben abgehalten. Darum bekommt man im Auto keinen Sonnenbrand. Doch dieser Schutz ist trügerisch. Während die Frontscheiben im Auto weitestgehend vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen, lassen Seitenscheiben die UV-A-Strahlung fast ungehindert passieren.

Auch UV-A-Strahlung verursacht Hautschäden

UV-A-Strahlung verursacht vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs. Im Sommer ist daher bei längeren Autofahrten an sonnigen Tagen auch im Auto UV-Schutz geboten. Dies gilt vor allem für Kinder, deren Haut ausgesprochen empfindlich gegenüber UV-Strahlung ist.

Und wie schützen Sie sich?

Den besten Schutz bietet die Kleidung. Unbedeckte Körperstellen sollten vor der Fahrt eingecremt werden. Bei Pausen auf dem Rastplatz gehört das Nachcremen unbedingt dazu.

Schützen Sie besonders Kleinkinder auf dem Rücksitz mit einem Sonnenschutz für die seitlichen Autoscheiben.

Und denken Sie bitte auch daran, sich gegen Hitze zu schützen. Machen Sie öfters eine Pause und suchen Sie dazu einen kühlen, schattigen Platz auf. Vergessen Sie auch nicht, ausreichend ungesüßte Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Damit beugen Sie einem Sonnenstich und einem Hitzschlag vor.

Und noch etwas: im Stau…

Kennen Sie das auch? Kaum steht man im Stau, werden die Fenster geöffnet und gerne auch das Schiebedach. Schnell ist dann der Ellbogen aus dem Fenster gelehnt - und der Sonnenbrand nicht weit. Also, UV-Schutz nicht vergessen. Eincremen und bei geöffnetem Schiebedach den Hut aufsetzen. Die Haut unter dem spärlichen Kopfhaar freut sich!

Mehr dazu erfahren Sie unter UV-Schutz im Auto?

Achten Sie auf den UV-IndexEinklappen / Ausklappen

Blick in den Himmel durch Blumen und UV-Index UV-Index

Sie wollen sich effektiv vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützen? Dann sollten Sie den UV-Index im Auge behalten. Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt montags, mittwochs und freitags 3-Tages-Prognosen heraus. Über den UV-Newsletter erhalten Sie die Prognosen direkt ins E-Mail-Postfach.

UV-Index – was ist das?

Der UV-Index (UVI) ist ein Maß für die Sonnenbrandwirksamkeit der Sonneneinstrahlung und wird (international einheitlich) in ganzen Zahlen angegeben. Ein UV-Index von 7 in Deutschland ist genauso zu bewerten wie der gleiche Wert in Kenia oder Kanada. Am Äquator beträgt der UV-Index bei unbedecktem Himmel auf Meereshöhe etwa 12.

In Deutschland werden im Sommer durchschnittlich UVI-Werte bis 8 erreicht, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar noch höhere Werte. Je höher der UV-Index an einem Tag ist, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten.

Aber Achtung, auf dem Wasser und am Strand auf hellen Sandflächen ist die Strahlenbelastung aufgrund der reflektierten UV-Strahlung oft höher, als der UV-Index angibt. Das gilt auch für die Gletscherwanderung, denn auch der Schnee reflektiert die UV-Strahlung.

Wie schütze ich mich?

Der UV-Index UV-IndexDer UV-Index

Bei einem UV-Index von 3 bis 7 ist Schutz erforderlich, ab einem UV-Index von 8 ist Schutz absolut notwendig. Den besten UV-Schutz gewährleistet die Kombination verschiedener Maßnahmen:

  • Starke Sonne meiden
  • Kleidung anziehen
  • Sonnencreme verwenden
  • Augen schützen

Vor allem um die Mittagszeit sollte man Schatten aufsuchen oder – ab einem UVI 8 - im Haus bleiben. Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckung sind die einfachsten Möglichkeiten für einen wirkungsvollen UV-Schutz. Grundsätzlich gilt: Je dichter gewebt, desto besser. Alle unbedeckten Hautflächen sollten großzügig und wiederholt mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Die Augen schützt am besten eine Sonnenbrille, die seitlich eng am Kopf anliegt und deren Gläser UV-Strahlung bis 400 Nanometer (Kennzeichnung "UV 400") ausfiltern.

Mehr dazu erfahren Sie unter UV-Index.

Welche Kleidung schützt am besten?Einklappen / Ausklappen

Ein Kind in UV-Schutzkleidung spielt am Strand

Je sonniger und heißer, desto luftiger, sparsamer und dünner die Kleidung: Ein Motto, das zwar den Wunsch nach Kühlung befriedigt, aber nicht den notwendigen UV-Schutz erfüllt - gerade für Menschen, die sich beruflich oder in der Freizeit viel im Freien aufhalten.

Grundsätzlich schützt jedes Kleidungsstück vor zu intensiver UV-Strahlung. Wie hoch der Schutz ist, hängt in erster Linie vom Gewebetyp und der Dichte des Gewebes ab. Grundsätzlich gilt: je dichter gewebt, desto besser.

Und wie sieht es mit UV-Schutzkleidung aus?

UV-Schutzkleidung ist besonders gedacht für Menschen, die sich viele Stunden in der Sonne aufhalten, sei es beruflich oder in der Freizeit. Die Kleidung ist in der Regel leicht, sauerstoffdurchlässig und trocknet extrem schnell, so dass sie auch beim Baden nicht stört.

Wie groß die Schutzwirkung durch UV-Schutzkleidung ist, wird durch den so genannten UV-Schutzfaktor (UPF) angegeben. Der UPF gibt an, wie viel länger eine Person, die UV-Schutzkleidung trägt, sich in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand davonzutragen - vergleichbar mit dem Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels. Beim Kauf von UV-Schutzkleidung sollte man nicht nur auf den angegebenen Lichtschutzfaktor achten, sondern vor allem auf den angegebenen Standard. In Deutschland ist die Klassifizierung nach UV-Standard 801 üblich.

Mehr dazu erfahren Sie unter UV-Schutz durch Kleidung.

Sonnenschutz – auch was für die SchuleEinklappen / Ausklappen

Schultafel mit dem Text "Unterrichtsmaterial" und einem Bild der Sonne

Je näher die Sommerferien rücken, desto mehr denken die Schülerinnen und Schüler an Sommer, Sonne, Badespaß – und passend hält das BfS Malblätter, Broschüren und Infomaterial rund um das Thema UV-Schutz bereit. So können Lehrzeit und der nahende Strandurlaub nahtlos ineinander übergehen.

Unterrichtsmaterialien "Sonne – aber sicher!"

Unter dem Motto "Sonne – aber sicher!" bietet das Bundesamt für Strahlenschutz Unterrichtsmaterialien für Grundschule und weiterführende Schulen.

Auch für Kindergärten und Kindertagesstätten gibt es umfangreiches Material: Malblätter für Kinder, Infobroschüren für Eltern und vieles mehr.

Video: UV-Strahlung

Das Video zur UV-Strahlung erklärt anschaulich, was UV-Strahlung ist und wie sie wirkt - und gibt Tipps zum UV-Schutz.

Mehr zum Thema Sonnenschutz im Unterricht finden Sie unter Unterrichtsmaterial "Sonne – aber sicher!"

Die Sonnenbrille – nicht nur coolEinklappen / Ausklappen

Person trägt Sonnenbrille

Die Sonnenbrille – kaum ein anderes Modeaccessoire steht so für Coolness wie getönte Brillengläser. Was dabei jeweils angesagt ist, fällt von Saison zu Saison unterschiedlich aus. Auch Strahlenschützer finden Sonnenbrillen cool, vor allem in Sachen UV-Schutz. Und was in dieser Hinsicht angesagt ist, sind ihre Empfehlungen für die perfekte Sonnenbrille praktisch zeitlos:

UV-400 – auf diese Kennzeichnung sollten Sie achten

UV-400 – mit dieser Kennzeichnung versehene Sonnenbrillen filtern die gesamte UV-Strahlung bis 400 Nanometer. Sie erfüllen damit die Anforderungen, die aus Sicht des Strahlenschutzes an eine gute Sonnenbrille zu stellen sind.

Brillenglas: darf’s auch rot oder blau sein?

Die rosarote Brille ist was für Verliebte. Alltagstaugliche Sonnenbrillen sind braun oder grau gefärbt. Rot- oder Blautönungen hingegen beeinträchtigen die Kontrastwiedergabe und das scharfe Sehen. Auch die Tönung ist nicht außer Acht zu lassen.

Breite oder schmale Bügel?

Da UV-Strahlung sehr stark streut, sollte die Brille einen guten Seitenschutz aufweisen. Ob dies durch die Größe der Gläser oder durch die Formgebung der Brille gelöst wird, ist eine modische Frage.

Alles Wissenswerte haben wir unter UV-Schutz für die Augen für Sie zusammengestellt.

© Bundesamt für Strahlenschutz