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Optische Strahlung

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UV-Tipp der Woche: Achten Sie auf den UV-Index

Blick in den Himmel durch Blumen und UV-Index UV-Index

Sie wollen sich effektiv vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützen? Dann sollten Sie den UV-Index im Auge behalten. Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt montags, mittwochs und freitags 3-Tages-Prognosen heraus. Über den UV-Newsletter erhalten Sie die Prognosen direkt ins E-Mail-Postfach.

UV-Index – was ist das?

Der UV-Index (UVI) ist ein Maß für die Sonnenbrandwirksamkeit der Sonneneinstrahlung und wird (international einheitlich) in ganzen Zahlen angegeben. Ein UV-Index von 7 in Deutschland ist genauso zu bewerten wie der gleiche Wert in Kenia oder Kanada. Am Äquator beträgt der UV-Index bei unbedecktem Himmel auf Meereshöhe etwa 12.

In Deutschland werden im Sommer durchschnittlich UVI-Werte bis 8 erreicht, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar noch höhere Werte. Je höher der UV-Index an einem Tag ist, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten.

Aber Achtung, auf dem Wasser und am Strand auf hellen Sandflächen ist die Strahlenbelastung aufgrund der reflektierten UV-Strahlung oft höher, als der UV-Index angibt. Das gilt auch für die Gletscherwanderung, denn auch der Schnee reflektiert die UV-Strahlung.

Wie schütze ich mich?

Der UV-Index UV-IndexDer UV-Index

Bei einem UV-Index von 3 bis 7 ist Schutz erforderlich, ab einem UV-Index von 8 ist Schutz absolut notwendig. Den besten UV-Schutz gewährleistet die Kombination verschiedener Maßnahmen:

  • Starke Sonne meiden
  • Kleidung anziehen
  • Sonnencreme verwenden
  • Augen schützen

Vor allem um die Mittagszeit sollte man Schatten aufsuchen oder – ab einem UVI 8 - im Haus bleiben. Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckung sind die einfachsten Möglichkeiten für einen wirkungsvollen UV-Schutz. Grundsätzlich gilt: Je dichter gewebt, desto besser. Alle unbedeckten Hautflächen sollten großzügig und wiederholt mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Die Augen schützt am besten eine Sonnenbrille, die seitlich eng am Kopf anliegt und deren Gläser UV-Strahlung bis 400 Nanometer (Kennzeichnung "UV 400") ausfiltern.

Mehr dazu erfahren Sie unter UV-Index.

Archiv: UV-Tipp der letzten Woche

Der Frühling ist da, jetzt auf Sonnenschutz achtenEinklappen / Ausklappen

Kirschblütenzweige Kirschblüte

Der Frühling ist da. Die Natur beginnt wieder üppig zu sprießen. Lange haben wir uns nach der Sonne gesehnt. Nun ist es soweit: Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken zu einem ausgedehnten Spaziergang.

Doch Vorsicht, Sonnenschutz ist nicht nur im Sommer ein Thema, das nicht "unter den Nägeln" aber auf der Haut brennt. Gerade im Frühjahr sollten Sie es langsam angehen lassen. Denn in den Wintermonaten ist die Haut der Sonne entwöhnt und muss erst wieder einen gewissen Eigenschutz aufbauen.

Gebräunte Haut bietet keinen Schutz vor Erbgutschäden

So manches Solarium wirbt damit, dass es Zeit sei, die Haut "vorzubräunen", damit man nicht so schnell einen Sonnenbrand bekommt. Klingt gut, ist es aber nicht.

Für den Aufbau des UV-Eigenschutzes der Haut – also Bräunen und Bilden einer Lichtschwiele - ist nicht nur UV-A-Strahlung, sondern in ausreichendem Maß auch UV-B-Strahlung notwendig. Mit Solarien, die in erster Linie UV-A-Strahlung abgeben (insbesondere über 340 nm), ist daher trotz Bräunung keine wesentliche Verminderung der Sonnenbrandempfindlichkeit zu erreichen.

Und: Auch gebräunte Haut bietet keinen Schutz vor Erbgutschäden. Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, besteht trotzdem.

Unsere Empfehlungen für den Frühling
  • Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen.
  • Ab einem UV-Index 3 Sonnenschutzmaßnahmen anwenden, dabei gilt: Je höher der UV-Index und je sonnenbrandempfindlicher die Haut ist, desto eher und konsequenter sind Sonnenschutzmaßnahmen zu ergreifen.
  • Ab einem UV-Index 8 zur Mittagszeit möglichst nicht draußen sein – allerdings wird im Frühjahr dieser hohe UV-Index-Wert in Deutschland nicht erreicht, aber sehr wohl in dem einen oder anderen Urlaubsland.

© Bundesamt für Strahlenschutz