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Nukleare Entsorgung

Lagerung - Transport - Überwachung radioaktiver Abfälle

Nukleare Entsorgung
Skizze einer Schachtanlage zur Lagerung radioaktiver Abfälle unter Tage, davor Lagerhallen und ein Transport-LKW

Was ist nukleare Entsorgung?

Bei der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung, in der Forschung, der Industrie und der Medizin fallen radioaktive Abfälle an, die transportiert, zwischen- und endgelagert werden müssen.

Castorbehälter auf einem Waggon

Transporte

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ist nach dem Atomrecht zuständig für die Genehmigung von Transporten von Kernbrennstoffen und Großquellen. Eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn die Einhaltung der Vorschriften des Atomrechts und des Gefahrgutrechts vom Antragsteller nachgewiesen wird.

Staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen

Die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen unterliegt strengen Sicherheitsanforderungen. Kernbrennstoffe dürfen nur dann gelagert werden, wenn eine Lagergenehmigung nach §6 Atomgesetz (AtG) vorliegt oder sie in einer nach § 7 AtG genehmigten Anlage wie einem Kernkraftwerk eingesetzt werden. In Situationen, in denen solche Genehmigungen nicht vorliegen, sorgt der Staat zum Schutz der Bevölkerung für die sichere Verwahrung dieser Stoffe.

Abfallfass

Radioaktive Abfälle

Die Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland obliegt dem Bund. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, werden genaue Kenntnisse über die zu entsorgenden Mengen an radioaktiven Abfällen benötigt.

Innenansicht des Zwischenlagers Nord (bei Lubmin)

Zwischenlager

Bis zum jetzigen Zeitpunkt steht in Deutschland kein betriebsbereites genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle zur Verfügung. Radioaktive Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung von Kernkraftwerken sind bis zu ihrer Verbringung in ein Endlager deshalb zeitlich begrenzt in Einrichtungen zwischenzulagern.

Skizze einer Schachtanlage zur Lagerung radioaktiver Abfälle unter Tage

Endlager

Die Menschen nutzen radioaktive Stoffe in vielfältiger Weise zum Beispiel zur Gewinnung von Strom, in der Medizin und der Industrie. Dabei fallen radioaktive Abfälle an, die wegen der mit ihnen verbundenen Gefahren sicher endgelagert werden müssen. In Deutschland ist der Staat für die Endlagerung verantwortlich. Als geeignete Lösung für die Endlagerung aller Arten radioaktiver Abfälle wird in Deutschland die Einlagerung in tiefe Bergwerke und deren nachfolgender dauerhafter Verschluss angesehen.

© Bundesamt für Strahlenschutz