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Nukleare Entsorgung

Lagerung - Transport - Überwachung radioaktiver Abfälle

Nukleare Entsorgung

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Vorträge, Stellungnahmen und Publikationen zum Thema "Standortauswahl"

Was bedeutet die Bergbarkeit oder Rückholbarkeit im Zusammenhang mit der Endlagerung radioaktiver Abfälle?

In den am 30. September 2010 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veröffentlichten Sicherheitsanforderungen für die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle wird gefordert, dass die Abfallbehälter unter Berücksichtigung der darin verpackten Abfallprodukte und des sie umgebenden Versatzes folgende Sicherheitsfunktionen erfüllen:

Endlagerung radioaktiver Abfälle - Überblick über die Geologie potenzieller Wirtsgesteine

In vielen Ländern werden auf der Grundlage verschiedener Endlagerkonzepte bereits seit vielen Jahren unterschiedliche Wirtsgesteine auf ihre Eignung zur Endlagerung hochradioaktiver und wärmeentwickelnder Abfälle untersucht. Bei der Auswahl eines möglichen Endlagerstandortes spielen die geologischen Gegebenheiten neben weiteren naturwissenschaftlichen sowie sozialwissenschaftlichen Aspekten eine wesentliche Rolle.

Stellungnahme zur Broschüre "Kein Endlager in Bayern möglich. Geologische Fakten und Hintergründe" des Bayerischen Landesamtes für Umwelt

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat in seiner 2010 erschienenen Broschüre "Kein Endlager in Bayern möglich. Geologische Fakten und Hintergründe" die Möglichkeiten einer Standortsuche und -findung in Bayern bewertet und kommt darin zu dem Schluss, dass in Bayern die geologischen Mindestanforderungen an ein Endlager für radioaktive Abfälle nicht erfüllt sind.

Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle

Die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Weltweit ist bisher kein Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle in Betrieb. Im Hinblick auf die Realisierung einer solchen Anlage stellen standortunabhängig geltende Sicherheitsanforderungen eine wesentliche Voraussetzung dar.

Vergleichende Sicherheitsanalysen (VerSi)

Das aus einem Verbund mehrerer Einzelvorhaben bestehende Forschungsprojekt "Vergleichende Sicherheitsanalysen" (VerSi), verfolgte das Ziel, Möglichkeiten zum Vergleich von Sicherheitsanalysen für Endlager-Standorte in unterschiedlichen geologischen Formationen (Wirtsgesteinen) zu schaffen.

Stellungnahme zur Endlagerung im Abschlussbericht der Ethikkommission

Die Ethikkommission empfiehlt in ihrem Abschlussbericht vom 30. Mai 2011, dass das Endlagerproblem gelöst werden müsse, unabhängig davon wie Ausstiegsszenarien und Laufzeiten aussehen. Sie empfiehlt weiter, dass die Abfälle bei höchsten Sicherheitsanforderungen auf rückholbare Weise gelagert werden sollten. Die radioaktiven Abfälle, die in Deutschland entstanden sind, sollten zudem auch in Deutschland eingelagert werden. Das für die Endlagerung radioaktiver Abfälle zuständige Bundesamt für Strahlenschutz erklärt dazu, dass die Vorschläge der Ethikkommission zur Endlagerung den Erkenntnissen und Rückschlüssen des BfS aus den bisherigen Erfahrungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle, insbesondere auch aus der Schachtanlage Asse, entsprechen.

© Bundesamt für Strahlenschutz