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Kerntechnik

Kerntechnische Anlagen - Meldepflichtige Ereignisse - Stilllegung - Nukleare Unfälle

Kerntechnik

Fukushima

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima in Japan zu einem starken Erdbeben und nachfolgendem Tsunami. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi entstanden große Schäden, die mit den vorhandenen Sicherheitssystemen nicht bewältigt werden konnten. Die beim Unfall freigesetzten radioaktiven Substanzen kontaminierten Luft, Boden und Wasser in der Region um Fukushima. Die gesundheitlichen Folgen können noch nicht abschließend bewertet werden.

Die Blöcke 1 bis 5 in Fukushima Daiichi sind mit einem Mark I-Containment (Sicherheitsbehälter) ausgestattet

Der Unfall von Fukushima

Ein starkes Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami führte zu großen Schäden im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan. In der Folge wurden radioaktive Substanzen freigesetzt. Neben einer Beschreibung des Unfallablaufs finden Sie hier Informationen zu eingeleiteten und geplanten Gegenmaßnahmen.

Japanische Besucherin im Ganzkörperzähler Berlin

Gesundheitliche Folgen

Mit dem Wind wurden die infolge des Reaktorunfalls in Fukushima in die Atmosphäre freigesetzten radioaktiven Stoffe (Radionuklide) lokal, regional und global verfrachtet und in der Folge auf der Erdoberfläche deponiert. Strahlenbelastungen für den Menschen entstanden durch das Einatmen und die äußere Bestrahlung durch die in der Luft befindlichen radioaktiven Stoffe, durch die auf den Boden deponierten Radionuklide und im weiteren Verlauf durch die Aufnahme über die Nahrung.

Screenshot aus dem Experteninterview

Videos: Nukleare Unfälle und ihre Folgen

Anlässlich der Jahrestage der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima im Frühjahr 2016 sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BfS zu ihren Aufgaben interviewt worden. Sie berichten über ihre Arbeit und zeigen, welche Lehren in Deutschland aus den katastrophalen Unfällen für den nuklearen Notfallschutz gezogen worden sind.

Umweltfolgen: Die radiologische Situation in Japan

Umweltfolgen

Die infolge des Reaktorunfalls in Fukushima in die Atmosphäre freigesetzten radioaktiven Stoffe (Radionuklide) wurden mit dem Wind lokal, regional und global verfrachtet, was zu einer Kontamination der Umwelt führte. Der Artikel gibt eine Übersicht über die radiologische Situation zu Beginn des Jahres 2014 in Japan. Er charakterisiert die betroffenen Gebiete, gibt einen Überblick über die Anstrengungen zur Dekontamination der Umwelt und schätzt die Strahlenbelastung der Menschen in Japan ab.

Notfallschutz-Analyse: Konsequenzen für Deutschland

Notfallschutz-Analyse

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte sich nach dem Unfall in Fukushima zunächst mit der Frage befasst, welche Auswirkungen ein Unfall in einem deutschen Kernkraftwerk mit einem ähnlichen Verlauf wie in Fukushima in Deutschland hätte. Eine systematische Vertiefung dieser ersten Untersuchung anhand von mehr als 5.000 Fallbeispielen wurde zwischen Herbst 2012 und Ende 2013 durchgeführt und der ausführliche Bericht (BfS-Bericht BfS-SCHR-55/14) dazu Ende Februar 2015 veröffentlicht.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Reaktorunfall in Fukushima und seinen Folgen

© Bundesamt für Strahlenschutz