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Kerntechnik

Kerntechnische Anlagen - Meldepflichtige Ereignisse - Stilllegung - Nukleare Unfälle

Kerntechnik

Forschung

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) erfüllt Aufgaben, die ihm überwiegend durch Gesetz und Verordnung zugewiesen sind und deren Erfüllung sich grundsätzlich am Stand von Wissenschaft und Technik orientiert. Aus diesem Grund heißt es im Errichtungsgesetz des BfE, dass das BfE zur Erfüllung seiner Aufgaben Forschung betreibt. Auf dem Gebiet der kerntechnischen Sicherheit schafft diese Forschung wichtige Grundlagen und Voraussetzungen, um

  • das Sicherheitsniveau in der Kerntechnik dem fortschreitenden Stand von Wissenschaft und Technik anzugleichen,
  • mögliche Gefährdungen für Mensch und Umwelt durch die Nutzung der Kernenergie einzuschätzen,
  • dem Schutzbedürfnis der Allgemeinheit Rechnung zu tragen und
  • mit der Kernenergienutzung verbundene Risiken zu minimieren.

Forschungsprogramm des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zur Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen

Das Forschungsprogramm des Bundesumweltministeriums – jährlich konkretisiert im Ressortforschungsplan – trägt dazu bei, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zur Umsetzung der politischen Ziele zu treffen. Die im Ressortforschungsplan aufgelisteten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben umfassen auch relevante Aspekte der kerntechnischen Sicherheit.

Skizze eines Kernkraftwerks

Sicherheitskultur

Sicherheitskultur umfasst die Gesamtheit der Eigenschaften und Verhaltensweisen bei Organisationen und Einzelpersonen, die dazu dienen, dass die nukleare Sicherheit als eine übergeordnete Priorität die erforderliche Aufmerksamkeit erhält. Die Sicherheitskultur in Kernkraftwerken hat somit einen erheblichen Einfluss auf den sicheren Betrieb und bedarf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Das BfE betreut entsprechende Untersuchungsvorhaben hierzu.

Untersuchungsvorhaben zur Sicherheitsleittechnik

Das BfE initiiert und begleitet Untersuchungsvorhaben, mit denen die Eigenschaften digitaler Leittechnik hinsichtlich der nuklearen Sicherheit und der IT-Sicherheit analysiert und die Anforderungen an diese Technik für den Einsatz für Sicherheitsfunktionen in Kernkraftwerken weiterentwickelt werden. Hier finden Sie Informationen über die Forschungsvorhaben und deren Ergebnisse.

Ressortforschung Kerntechnik

Das BfE unterstützt das Bundesumweltministerium bei der Planung, Koordinierung und Durchführung der Ressortforschung zur kerntechnischen Sicherheit. Schwerpunkte dabei sind die Überprüfung der sicherheitstechnischen Auslegung und die Gewährleistung der Betriebssicherheit von kerntechnischen Anlagen.

Alterungsmanagement

Kernkraftwerke unterliegen – wie andere Industrieanlagen auch – einer Alterung. Um zu verhindern, dass Alterungseffekte die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke beeinflussen, führen die Betreiber entsprechende Maßnahmen durch, die in ihrer Gesamtheit als Alterungsmanagement bezeichnet werden. Das BfE betreut Untersuchungsvorhaben mit dem Ziel, Alterungsmechanismen in Kernkraftwerken besser zu verstehen und mögliche Auswirkungen effektiv zu beherrschen oder zu minimieren.

Übergang der Fachaufgaben von BfS auf das BfE

Am 30.07.2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, die staatlichen Aufgaben der Aufsicht und Genehmigung im Bereich der Kerntechnik, der Zwischenlagerung, der Standortauswahl und der Endlagerüberwachung mehrheitlich in einer neuen Behörde zu bündeln, dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE).

Mit Inkrafttreten des Gesetzes wurden die entsprechenden Fachaufgaben des BfS auf das BfE übertragen. Damit das BfE sofort arbeitsfähig ist, unterstützt das BfS das BfE für eine Übergangszeit.

Die Internetseiten werden derzeit gemeinsam von BfS und BfE überarbeitet. In dieser Zeit finden Sie alle Informationen zu den Themen Kerntechnische Sicherheit, Nukleare Entsorgung und Endlagerüberwachung weiterhin auf den Internetseiten des BfS.

© Bundesamt für Strahlenschutz