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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Vorschriften für Gebäude und Arbeitsplätze

Symbol für Radon-Vorschriften Radon-Vorschriften

Der Schutz vor Radon und seinen Risiken für die Gesundheit ist im Strahlenschutzgesetz und in der Strahlenschutzverordnung geregelt.

Ziel ist es, den Eintritt von Radon in Gebäude weitgehend zu verhindern oder deutlich zu erschweren – insbesondere in Gebieten, in denen in vielen Gebäuden eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. In diesen Gebieten gelten Schutzvorschriften, die für Wohngebäude und Arbeitsplätze unterschiedlich sind.

Ein Referenzwert soll gemäß Strahlenschutzgesetz als Maßstab für die Angemessenheit von Schutzmaßnahmen dienen.

Schutz vor Radon im Gesetz

Gesetzliche Regelungen zum Schutz vor Radon

Der Schutz vor Radon ist im Strahlenschutzgesetz geregelt. Das Gesetz sieht verschiedene Maßnahmen vor, um die Gesundheit von Menschen in Gebieten mit hohem Radon-Vorkommen zu schützen. Die Maßnahmen betreffen sowohl Wohngebäude als auch Arbeitsplätze.

Zeichnung einer Arbeitsplatzausstattung

Radon am Arbeitsplatz

Beschäftigte an strahlenschutzüberwachten Arbeitsplätzen mit erhöhten Radon-Konzentrationen erhalten im Durchschnitt eine höhere Strahlendosis als Beschäftigte anderer strahlenschutzüberwachter Berufsgruppen. Das Strahlenschutzgesetz weitet den Schutz vor hohen Radon-Konzentrationen an Arbeitsplätzen deshalb ab 2019 aus.

300 Becquerel pro Kubikmeter

Referenzwert

Als Maßstab für die Prüfung der Angemessenheit von Maßnahmen zum Schutz vor Radon dient gemäß Strahlenschutzgesetz ein Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter. Ein Referenzwert ist kein Grenzwert, der nicht überschritten werden darf. Die Definition von "Referenzwert" ist international unterschiedlich. Allen Definitionen gemein ist, dass nicht erst bei Überschreitung des Referenzwertes gehandelt werden soll – Schutzmaßnahmen sind auch vorher sinnvoll.

© Bundesamt für Strahlenschutz