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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Das Geo-Portal des BfS

Die Startseite des BfS GeoPortals GeoportalDas BfS Geo-Portal

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt mit dem BfS Geo-Portal ein eigenes Webportal für die Suche nach ortsbezogenen Daten (Geodaten) und entsprechenden Diensten des Amtes bereit.

Hier können Kommunen und Unternehmen genauso wie Interessenverbände oder interessierte Bürgerinnen und Bürger Informationen abrufen: Zum Beispiel über künstliche Radionuklide (Cäsium-137) in Nahrungs- oder Futtermitteln oder die im Regen gemessene Radioaktivität. Man kann die Suchergebnisse auf bestimmte Zeiträume oder Gegenden eingrenzen oder sich einen Überblick über Deutschland insgesamt verschaffen.

Die im BfS Geo-Portal bereitgestellten Daten reichen von der Darstellung der Messergebnisse des Integrierten Mess- und Informationssystems (IMIS), wie zum Beispiel des ODL-Messnetzes oder der Überwachung radioaktiver Belastung von Nahrungsmitteln, über die Radon-222-Konzentration in Boden- und Freiluft bis hin zur Darstellung von Kernkraftwerksstandorten.

Welche Daten stellt das BfS bereit?

Erhoben werden aktuelle Mess-Daten vom BfS sowie weiteren Bundes-, Landes- und anderen Partnerorganisationen. Zur leichteren Einordnung werden die Daten als Kartendarstellungen abgebildet. Einzelheiten der Funktionalität des GeoPortals werden dort unter "Hilfe" beschrieben.

Zur Auswahl stehen Daten aus den Themenbereichen

  • Umweltüberwachung
  • Gesundheit und Sicherheit
  • Produktions- und Industrieanlagen (Kernkraftwerkstandorte und Standorte der nuklearen Entsorgung)

Innerhalb dieser Themen findet man eine weitere Unterteilung. Die Umweltüberwachung beinhaltet Messungen zur Umweltradioaktivität, die unterteilt sind in

Aus den Themenbereichen können Daten direkt ausgewählt werden. So finden sich beispielsweise Werte für Milch unter Gesundheit und Sicherheit / Nahrungsmittel / CS 137 in Milch, für Cäsium 137 im Boden unter Umweltüberwachung / Umweltradioaktivität / Cs 137 in Boden.

Die angebotenen Daten und Dienste des BfS können unter "Suche nach Daten und Diensten" thematisch aufgelistet werden. Durch einen Klick auf ein Kartensymbol können die gefundenen Datensätze anschließend eingesehen werden.
Über einen Info-Knopf lassen sich wesentliche, beschreibende Informationen der Daten und Dienste abrufen.

Zusätzlich ist die geographische Suche zum Beispiel nach Ortsnamen möglich. Die Karte lässt sich so auf ein ausgewähltes Bundesland, einen Landkreis oder eine Gemeinde eingrenzen.

Was sind Dienste und welche Geodatendienste werden durch das BfS bereitgestellt?

Ein Web-Dienst ist vereinfacht eine standardisierte Abfrage und Antwort über das Internet, die von Computern automatisiert oder von Nutzern interaktiv durchgeführt werden kann.
Für die Bereitstellung von Geoinformationen über Dienste gibt es gesetzliche Vorgaben, die auf die europäische INSPIRE-Richtlinie zurück gehen.

In der Praxis erfordern die Vorgaben eine einheitliche Beschreibung der Geodaten mit sogenannten Metainformationen und ihre öffentliche Bereitstellung im Internet über Dienste für die Suche, die Darstellung und den Download. Auch die Daten selbst müssen in einem einheitlichen Format vorliegen.

Wo finde ich weitere Geodaten?

Unabhängig vom eigenen Geo-Portal stellt das BfS seine Daten und Dienste über Geoportal.de bereit. Dieses Portal ist die zentrale Suchmaschine für die Geodateninfrastruktur in Deutschland. Geoportal.de ist ein Service von Bund, Ländern und Kommunen. Hier werden deutschlandweit verfügbare Informationen wie Straßenkarten, Luftbilder und fachliche Themenkarten von Energie über Bauleitplanung bis zu Naturschutz zusammengefasst, um einen umfassenden Überblick über frei verfügbare Geoinformationen in Deutschland zu bieten.

Anlass zur Entwicklung des seit Ende 2013 verfügbaren Geo-Portals war die europäische INSPIRE-Richtlinie (Infrastructure for Spatial Information in Europe). Mit INSPIRE verfolgt die EU das Ziel, die grenzübergreifende Nutzung raumbezogener Daten (Geodaten) zu erleichtern. Insbesondere sollen so umweltpolitische Entscheidungen und Maßnahmen in Europa unterstützt werden.

In Deutschland wurde die INSPIRE-Richtlinie durch das "Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten (Geodatenzugangsgesetz (GeoZG)" des Bundes sowie entsprechende Gesetze der Länder umgesetzt.

Zum Thema

Stand: 02.06.2016

© Bundesamt für Strahlenschutz