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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Die Leitstellen des BfS

Die Aufgaben der Leitstellen sind im Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) und in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) festgeschrieben. Die Aufgaben der Leitstellen sind im Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) und in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) festgeschrieben. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung der Messdaten, die im Rahmen der Ümweltüberwachung (AVV-IMIS) nach StrVG sowie im Rahmen der Emissions- und Immissionsüberwachung (REI) nach StrlSchV erhoben werden sowie die Zusammenfassung und Dokumentation der Daten der Umweltüberwachung nach StrVG sowie der Emissions- und Immissionsüberwachung.

Frau mit Schreibutensilien

Die Leitstellen

Der radioaktive Fallout durch die atmosphärischen Kernwaffenversuche in den 1950er und 1960er Jahren machte eine Überwachung der Belastung von Mensch und Umwelt durch Radioaktivität erforderlich. Die radioaktiven Stoffe in der Umwelt werden zum einen von den Ländern, zum anderen von Einrichtungen des Bundes überwacht. Gleichzeitig mit der amtlichen Überwachung wurden Leitstellen eingerichtet, die für die Überwachung bestimmter Umweltbereiche verantwortlich sind.

Kalibrierung Pipette mit Analysewaage

Radioökologielabor

Im Radioökologielabor wird die radioaktive Kontamination in Lebensmitteln und Umweltmedien gemessen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen Felduntersuchungen und Laborexperimente durch und entwickeln radiochemische Methoden zur schnellen Bestimmung von Alpha- und Betastrahlern in Lebensmitteln und Umweltmedien.

Probe wird in Detektor eingeführt

Leitstelle ENORM

Die Leitstelle für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (Leitstelle ENORM) des BfS wurde im Jahr 2002 eingerichtet. Für methodisch-analytische Arbeiten stehen am Standort Berlin ein Probenaufbereitungszentrum, ein Gammaspektrometrielabor, ein akkreditiertes Radon-Kalibrierlabor sowie ein Service-Center Dosimetrie zur Verfügung.

Speicherbecken für Zutrittswässer auf der 490-m-Sohle in der Schachtanlage Asse II

Ringversuch: Radionuklide in Salzlösungen

Im 2. Quartal 2018 können interessierte Labore an einem Ringversuch des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) teilnehmen, um ihre Messmethoden zur Bestimmung von natürlichen und künstlichen Radionukliden in hochsalinaren Salzlösungen zu validieren. Den Ringversuch bieten die BfS-Leitstellen für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (ENORM) und für Trinkwasser, Grundwasser, Abwasser, Klärschlamm und Abfälle und Abwasser aus kerntechnischen Anlagen gemeinsam an.

© Bundesamt für Strahlenschutz