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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Labore zur Umweltüberwachung

Das Bundesamt für Strahlenschutz betreibt hochspezialisierte Labore zum Nachweis und zur Messung von Radioaktivität. Die Labortätigkeiten zur Analyse von Radioaktivität dienen der Aufsicht und Kontrolle sowie Forschungszwecken. Das Aufgabenspektrum reicht von der Analytik industrieller Rest- und Abfallstoffe über die Überwachung der Umweltradioaktivität bis hin zur Spurenanalyse radioaktiver Stoffe in der Atmosphäre.

Radioökologielabor als allgemein Leutstellenbild

Radioanalytische Labore

Das Aufgabenspektrum des BfS im Bereich der Labore reicht von der Emissionsüberwachung von Kernkraftwerken über die Überwachung der Umweltradioaktivität bis hin zur Spurenanalyse radioaktiver Stoffe in der Atmosphäre zur Überwachung des Kernwaffenteststoppabkommens.

Filter wird in Tablette gepresst

Spurenanalyse im BfS

Aufgaben und Ziele der Spurenanalyse des BfS sind es, geringste Mengen natürlicher und künstlicher Radioaktivität in der Luft nachzuweisen sowie deren Herkunft, Verteilung und Transport in der Umwelt zu untersuchen und kurz- und langfristige Änderungen auf niedrigstem Aktivitätsniveau verfolgen zu können.

Die Leitstellen

Der radioaktive Fallout durch die atmosphärischen Kernwaffenversuche in den 1950er und 1960er Jahren machte eine Überwachung der Belastung von Mensch und Umwelt durch Radioaktivität erforderlich. Die radioaktiven Stoffe in der Umwelt werden zum einen von den Ländern, zum anderen von Einrichtungen des Bundes überwacht. Gleichzeitig mit der amtlichen Überwachung wurden Leitstellen eingerichtet, die für die Überwachung bestimmter Umweltbereiche verantwortlich sind.

Blick in die Radonkammer

Radon-Kalibrierlabor

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt ein akkreditiertes Kalibrierlabor der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) für die Messgrößen "Aktivitätskonzentration Radon-222 in Luft" und "Potenzielle Alpha-Energie-Konzentration der kurzlebigen Radon-Zerfallsprodukte" (PAEC) mit direkt auf die nationalen Normale (Primärnormale) zurückgeführten Sekundärnormalen. Routinemäßig erfolgt die Kalibrierung von Messgeräten unterschiedlichster Bauart und die Bereitstellung definierter Konzentrationen des Radons und seiner Zerfallsprodukte in abgeschlossenen Volumina für die Bearbeitung wissenschaftlicher Aufgabenstellungen.

© Bundesamt für Strahlenschutz