Navigation und Service

Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Strahlenschutzregister

Das Strahlenschutzregister ist eine zentrale Einrichtung des Bundes und wird vom Bundesamt für Strahlenschutz betrieben. Es trägt zur Strahlenschutzüberwachung jener Arbeitskräfte bei, die beruflich bedingt ionisierender Strahlung ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erfüllt damit eine gesetzliche Aufgabe, die im Atomgesetz festgelegt ist. Das Strahlenschutzregister überwacht die Einhaltung der Grenzwerte für die zulässige jährliche Strahlenbelastung und die Berufslebensdosis sowie die Ausgabe von Strahlenpässen.

Aktuelle Auswertungen aus dem Strahlenschutzregister

In Deutschland waren im Jahr 2015 zirka 405.000 Personen als beruflich strahlenexponiert eingestuft. Diese teilen sich auf verschiedene Gruppen auf. Für den Bericht des Strahlenschutzregisters werden die von den überwachten Personen erhaltenen Dosiswerte nach verschiedenen Kriterien ausgewertet.

Die Strahlenschutzregisternummer (SSR-Nummer)

Mit dem neuen Strahlenschutzgesetz (§ 170 StrlSchG) wird ab 31.12.2018 für alle Personen, für die eine Eintragung ins Strahlenschutzregister erfolgt (beruflich exponierte Personen und Inhaber von Strahlenpässen), ein eindeutiges Personenkennzeichen eingeführt: die Strahlenschutzregisternummer (SSR-Nummer). Damit können im Strahlenschutzregister des BfS die Dosiswerte aus der beruflichen Strahlenexposition den überwachten Personen nachhaltig korrekt zugeordnet und bilanziert werden.

© Bundesamt für Strahlenschutz