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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Aktuelle Auswertungen aus dem Strahlenschutzregister

In Deutschland waren im Jahr 2015 zirka 405.000 Personen als beruflich strahlenexponiert eingestuft. Von diesen wurden

  • 360.000 Arbeitskräfte mit amtlichen Dosimetern überwacht
  • 41.000 Personen waren als fliegendes Personal tätig.

Das fliegende Personal ist einer erhöhten kosmischen Strahlung ausgesetzt. Die Strahlendosiswerte dieser Berufsgruppe werden anhand der geflogenen Strecken berechnet.

Etwa 1.600 Personen wurden wegen einer möglichen Aufnahme radioaktiver Stoffe über die Lunge (Inhalation) oder den Magen-Darm-Trakt (Ingestion) mit speziellen Messverfahren auf Inkorporation überwacht:

  • 1.300 Personen, weil sie mit unverschlossenen radioaktiven Stoffen Umgang haben und
  • 300 aufgrund natürlich vorkommender Stoffe am Arbeitsplatz (Wasserwerke, Schauhöhlen, Wismut GmbH).

Ermittelte Strahlendosis

Messbare Dosen erhielten

  • von den mit Dosimetern überwachten Personen: etwa 57.000 Personen (16 %), durchschnittlich 0,5 Millisievert,
  • beim fliegenden Personal: 99 %, mittlere Jahresdosis 1,9 Millisievert,
  • von den 1.300 auf Inkorporation überwachten Personen: 44 Personen (3 %), mittlere Dosis 0,3 Millisievert.
  • von den 306 überwachten Personen an Arbeitsplätzen mit natürlich vorkommenden radioaktiven Stoffen: 280 (93 %), mittlere Jahresdosis 3,7 Millisievert.

Überblick über die berufliche Strahlenexposition in Deutschland

Stand: 01.03.2017

© Bundesamt für Strahlenschutz