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Ionisierende Strahlung

Umweltradioaktivität - Medizin - Beruflicher Strahlenschutz - Nuklear-spezifische Gefahrenabwehr

Ionisierende Strahlung

Alternative Schnittbildverfahren

Eine Alternative zur Anwendung röntgendiagnostischer und nuklearmedizinischer Untersuchungsverfahren stellen insbesondere die Magnet-Resonanz-Tomographie (auch Kernspintomographie genannt) und die Ultraschalldiagnostik dar. Bei diesen Verfahren werden keine Röntgenstrahlen bzw. radioaktiven Arzneimittel für die Bildgebung verwendet, sondern verschiedene magnetische und elektromagnetische Felder bzw. mechanische Wellen.

Magnet-Resonanz-Tomographie

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist eine der wichtigsten und aussagefähigsten Bildgebungstechniken in der radiologischen Diagnostik, die bei einer Vielzahl von Fragestellungen mit Erfolg eingesetzt wird. Im Gegensatz zur Computer-Tomographie (CT) wird keine ionisierende Strahlung verwendet, sondern verschiedene magnetische und elektromagnetische Felder. Bei Einhaltung aktueller Sicherheitsempfehlungen ist die Untersuchung für den Patienten nicht mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag gibt eine kurze Einführung in die MRT und erläutert die relevanten Sicherheitsaspekte.

Ultraschalldiagnostik

Die Sonographie ist ein vielseitig und häufig eingesetztes, bildgebendes Verfahren in der Diagnostik. Bei der Ultraschalldiagnostik werden mechanische Wellen und keine ionisierende Strahlung eingesetzt. Die beiden wichtigsten Verfahren sind das zweidimensionale Schnittbildverfahren, das sog. B-Mode-Verfahren, und das Doppler-Verfahren. Die Sicherheit des Patienten ist gewährleistet, wenn empfohlene Grenzwerte zur Vermeidung von Kavitation und Überwärmung eingehalten werden. Bezüglich des sicheren Einsatzes von Kontrastmitteln und der damit im Zusammenhang stehenden Festlegung von Grenzwerten zur Vermeidung von Kavitation besteht noch Forschungsbedarf.

© Bundesamt für Strahlenschutz