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Ionisierende Strahlung

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Ionisierende Strahlung

Bauartzulassungen

Die Bauart von Röntgenstrahlern, Störstrahlern und Röntgeneinrichtungen für nichtmedizinische Zwecke sowie von Geräten und anderen Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, sowie von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung kann auf Antrag des Herstellers zugelassen werden. Das Verfahren ist im Gesetz zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzgesetz – StrlSchG) vom 27.06.2017 (BGBl. I Nr. 42 Seite 1966) und in der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) vom 29.11.2018 (BGBl. I Nr. 41 Seite 2036) geregelt.

Die zuständige Zulassungsbehörde für Bauartzulassungen von Geräten und anderen Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, und von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung ist (weiterhin) das Bundesamt für Strahlenschutz. Aufgrund des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) ist die zuständige Zulassungsbehörde für die Bauartzulassung von Röntgenstrahlern, Störstrahlern und Röntgeneinrichtungen seit dem 31.12.2018 nicht mehr das Bundesamt für Strahlenschutz, sondern die Physikalisch-Technische Bundesanstalt.

Bauartzulassungen von Geräten und Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, sowie von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung (analog zu der bis Ende 2018 gültigen Strahlenschutzverordnung)

Das Verfahren der Bauartzulassung von Geräten und Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, sowie von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung wird geregelt durch die Paragraphen 45 bis 48 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) in Verbindung mit den Paragraphen 16, 17, 24, 25 und 26 der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV).

Für die Erteilung der Bauartzulassung ist nach Paragraph 185 Absatz 1 Nummer 4 StrlSchG das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig.

Bauartzulassungen von Röntgenstrahlern, Störstrahlern und Röntgeneinrichtungen (analog zu der bis Ende 2018 gültigen Röntgenverordnung)

Mit dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) wurde die Zuständigkeit für die Bauartzulassung von Röntgenstrahlern und Röntgeneinrichtungen für nichtmedizinische Zwecke sowie von Störstrahlern geändert. Seit dem 31.12.2018 wird sie gemäß Paragraph 187 Absatz 1 Nr. 1 StrlSchG von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wahrgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der PTB.

© Bundesamt für Strahlenschutz