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Ionisierende Strahlung

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Ionisierende Strahlung

Bauartzulassungen

Die Bauart von Röntgenstrahlern und Röntgeneinrichtungen sowie von Geräten und anderen Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, und von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung kann auf Antrag des Herstellers zugelassen werden. Das Verfahren ist in der Röntgenverordnung (RöV) bzw. der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) geregelt.

Die zuständige Zulassungsbehörde für beide Arten von Bauartzulassungen ist derzeit das Bundesamt für Strahlenschutz, im Folgenden häufig als Zulassungsbehörde bezeichnet. Aufgrund des Gesetzes zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzgesetz – StrlSchG) vom 27.06.2017 (BGBl. I Nr. 42 Seite 1966) wird die Zuständigkeit für die Bauartzulassung von Röntgenstrahlern und Röntgeneinrichtungen zukünftig geändert und ab dem 31.12.2018 von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt wahrgenommen.

Bauartzulassungen von Geräten und Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, sowie von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung (analog zu der bis Ende 2018 gültigen Strahlenschutzverordnung)

Das Verfahren der Bauartzulassung von Geräten und Vorrichtungen, in die radioaktive Stoffe eingefügt sind, sowie von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung wird geregelt durch die Paragraphen 45 bis 48 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) in Verbindung mit den Paragraphen 16, 17, 24, 25 und 26 der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV).

Für die Erteilung der Bauartzulassung ist nach Paragraph 185 Absatz 1 Nummer 4 StrlSchG das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig.

Bauartzulassungen von Röntgenstrahlern, Störstrahlern und Röntgeneinrichtungen (analog zu der bis Ende 2018 gültigen Röntgenverordnung)

Mit dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) wurde die Zuständigkeit für die Bauartzulassung von Röntgenstrahlern und Röntgeneinrichtungen für nichtmedizinische Zwecke sowie von Störstrahlern geändert. Seit dem 31.12.2018 wird sie gemäß Paragraph 187 Absatz 1 Nr. 1 StrlSchG von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wahrgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der PTB.

© Bundesamt für Strahlenschutz