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Elektromagnetische Felder

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Elektromagnetische Felder

Öffentliche Stromversorgung und Bahnstromnetz

Der Bereich der niederfrequenten Felder umfasst elektrische und magnetische Wechselfelder mit Frequenzen zwischen 1 Hertz und 100 Kilohertz. Im Alltag ergibt sich die Exposition der Bevölkerung hauptsächlich durch die elektrischen und magnetischen 50-Hz-Felder von

Vor allem in der Nähe von Bahnstrecken können auch elektrische und magnetische Felder mit der für den Eisenbahnbetrieb verwendeten Frequenz 16,7 Hz auftreten.

Öffentliche Elektrizitätsversorgungsnetze

Elektrifizierte Strecke der Eisenbahn Elektrifizierte Strecke der EisenbahnElektrifizierte Strecke der Eisenbahn

Die örtliche Stromversorgung erfolgt vielerorts mittels Erdkabeln. Zur überregionalen Verteilung und zur Weiterleitung von Elektrizität über große Strecken werden hauptsächlich Freileitungen verwendet. In der Umgebung der Leitungen treten niederfrequente Magnetfelder auf, bei Freileitungen auch elektrische Felder. Häuser, Erhebungen im Gelände oder Bewuchs können zu Verzerrungen des elektrischen Feldes unter den Freileitungen führen.

Umspann- und Transformatorstationen sind neben den Leitungen weitere Bestandteile der Elektrizitätsversorgungsnetze.

Tagesgang der magnetischen Flussdichte Tagesgang der magnetischen FlussdichteTagesgang der magnetischen Flussdichte (bei 16,7 Hertz) für eine Person, die unmittelbar an einer Bahnstromanlage lebte und dort auch arbeitete (von 7.30 bis 10 Uhr)

Bahnstromnetz

Die Oberleitungen der Eisenbahn und das elektrische Bahnstromnetz, aus dem die Oberleitungen gespeist werden, werden mit einer Frequenz von 16,7 Hertz betrieben. Die Oberleitungen sind als Fahrdraht über die Gleise gespannt, die Leitungen im Bahnstromnetz grundsätzlich als Freileitungen ausgeführt.

Exposition durch elektrische und magnetische Felder

Sowohl bei Freileitungen als auch bei Erdkabeln gilt, dass die Feldstärken mit zunehmendem Abstand rasch abnehmen. Elektrische Felder treten nur bei Freileitungen auf. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass das Baumaterial der Hauswände bis zu 90 Prozent des von außen auf das Haus wirkenden elektrischen Feldes nach innen abschirmen kann, während eine Abschirmung gegen äußere Magnetfelder in Gebäuden ohne großen Aufwand nicht möglich ist.

Stand: 02.06.2016

© Bundesamt für Strahlenschutz