Navigation und Service

Elektromagnetische Felder

Mobilfunk, WLAN & Co. - SAR-Werte von Handys - Stromnetz - Haushaltsgeräte & Elektroinstallationen

Elektromagnetische Felder

Vorsorgemaßnahmen

Zeichnung: Handy mit Mobilfunkmast Handy mit Mobilfunkmast

Die Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen und der für Endgeräte maximal zulässige SAR-Wert schützen vor den nachgewiesenen gesundheitlichen Wirkungen der hochfrequenten Felder des Mobilfunks.

Es bestehen aber nach wie vor Unsicherheiten in der Risikobewertung (siehe "Wissenschaftlich diskutierte biologische und gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder"), die durch die wissenschaftliche Forschung zum Beispiel im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm nicht vollständig beseitigt werden konnten. Diese betreffen insbesondere

  • mögliche gesundheitliche Risiken, wenn Erwachsene langfristig hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch Telefonate mit dem Handy ausgesetzt sind (intensive Handynutzung über mehr als 10 Jahre) sowie
  • die Frage, ob Kinder möglicherweise empfindlicher reagieren als Erwachsene.

Grenzwerte durch geeignete Vorsorgemaßnahmen ergänzen

Deshalb empfiehlt das BfS, die Grenzwerte durch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu ergänzen. Ein wesentliches Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch hochfrequente elektromagnetische Felder zu verringern.

Für den Mobilfunk ergeben sich daraus Empfehlungen, die sich insbesondere an Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Nutzung von Handys und Smartphones richten.

Darüber hinaus ist im Rahmen der Vorsorge sicherzustellen, dass

  • umfassende, objektive und sachliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger verfügbar sind und
  • wissenschaftliche Unsicherheiten durch gezielte und koordinierte Forschung verringert werden.
Stand: 27.04.2017

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

© Bundesamt für Strahlenschutz