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Elektromagnetische Felder

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Elektromagnetische Felder

Schutz

Zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren durch hochfrequente elektromagnetische Felder von ortsfesten Sendeanlagen sind in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) Grenzwerte festgelegt. Das BfS empfiehlt, die Grenzwerte durch Vorsorgemaßnahmen zu ergänzen, um den wissenschaftlichen Unsicherheiten hinsichtlich der gesundheitlichen Wirkung dieser Felder Rechnung zu tragen. An bestimmten Arbeitsplätzen können deutlich höhere Belastungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder auftreten, als sie für die Allgemeinbevölkerung üblich und zulässig sind. Für den Arbeitsschutz gibt es daher spezielle Vorschriften.

Grenzwerte

Seit 1997 gilt in Deutschland die "Verordnung über elektromagnetische Felder" auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV). Diese Verordnung wurde zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren durch elektromagnetische Felder erlassen. Sie stützt sich auf Empfehlungen der Strahlenschutzkommission und der "Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung" (ICNIRP).

Arbeitsschutz

Im Gegensatz zur vergleichsweise geringen Exposition der allgemeinen Bevölkerung mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern treten an bestimmten Arbeitsplätzen hohe Belastungen auf. Beispiele sind Anwendungen zum Erwärmen von Gewebe in der Medizin oder Anlagen zum Erwärmen und Verbinden von Materialien in der Industrie.

Vorsorge

Um wissenschaftlichen Unsicherheiten in der Risikobewertung Rechnung zu tragen, sollten geeignete Vorsorgemaßnahmen die Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder ergänzen. Die Vorsorge hat drei Säulen: Reduktion der Exposition, Information und Forschung.

Abschirmmatten als Vorsorgemaßnahme?

Häufig wird behauptet, dass elektromagnetische Felder schon im Bereich sehr geringer Intensitäten gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen, angefangen von leichten Beschwerden wie Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs. Zum Schutz werden Abschirmmatten angeboten, die die Felder fernhalten sollen.

© Bundesamt für Strahlenschutz