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BOS-Funk

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), zum Beispiel Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst betreiben ein eigenes bundesweites digitales Funknetz (Digitalfunk BOS), das von anderen Funknetzen streng getrennt ist. Der Digitalfunk BOS basiert auf dem Technik-Standard „TETRA“ (Terrestrial Trunked Radio). Derzeit wird in vielen europäischen Staaten ein Bündelfunknetz mit digitaler Signalübertragung nach dem Standard TETRA aufgebaut.

BOS-Funk - Grundlagen

Mit dem BOS-Funk verfügen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), wie Feuerwehr, Polizeien, Rettungsdienste, THW, über ein eigenes bundesweites digitales Funknetz nach dem Standard TETRA (Terrestrial Trunked Radio). Die bisher genutzten Analogfunknetze, die Frequenzbereiche zwischen 70 und 450 Megahertz (MHz) verwenden, werden schrittweise abgelöst.

Zusammenarbeit zwischen BfS und BDBOS

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) schloss im November 2008 mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) eine Verwaltungsvereinbarung, die im November 2017 endet. Ziel dieser Vereinbarung war es, beim Aufbau des Digitalfunks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die grundlegenden Anforderungen des Strahlenschutzes zu berücksichtigen sowie die Öffentlichkeit in Bezug auf Aspekte des Strahlenschutzes zu informieren.

Untersuchungen zu Fragen der gesundheitlichen Wirkungen von TETRA

Beim Aufbau des bundesweiten einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) nach dem TETRA-Standard steht für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Sicherheit der Bevölkerung und der beruflichen Anwender im Vordergrund.

© Bundesamt für Strahlenschutz