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Das Bundes-Amt für Strahlen-Schutz stellt sich vor

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Das BfS arbeitet für die Sicherheit und den Schutz
vor verschiedenen Strahlungen. 

Strahlung ist eine Art von Energie.
Sie breitet sich überall aus
und man kann sie meistens nicht sehen.
Bei der Sonnen-Strahlung kann man
zum Beispiel nur das Licht sehen.

Sie kann auch durch manche Dinge hindurch gehen.
Zum Beispiel Röntgen-Strahlung.
Röntgen-Strahlung geht durch die Haut und die Muskeln.
Auf Bildern kann man dann die Knochen sehen.
So kann ein Arzt oder eine Ärztin erkennen,
ob jemand sich zum Beispiel einen Arm oder ein Bein gebrochen hat.

Wenn Strahlung sehr hoch ist,
kann das für die Gesundheit
von allen Lebewesen gefährlich sein.
Man kann zum Beispiel Krebs davon bekommen.
Die Aufgabe vom BfS ist es
die Menschen und die Umwelt vor Schäden zu schützen,
die durch Strahlungen entstehen können. 

In Kern-Kraft-Werken wird Strom gemacht.
In bestimmten Teilen von einem Kern-Kraft-Werk
ist die Strahlung sehr hoch.
Bei einem Unfall kann es passieren,
dass Strahlung in die Umgebung kommt.
Das BfS hat Pläne gemacht,
was man bei so einem Unfall machen muss.


Das BfS kümmert sich auch darum,
dass Gefahren verhindert werden.
Es gibt Geräte und Einrichtungen,
die mit Strahlung arbeiten.
Diese müssen sicher sein.
Dabei hilft das BfS.
Solche Geräte können zum Beispiel Röntgen-Geräte in der Medizin
oder bei Gepäck-Kontrollen am Flughafen sein.

Es ist dem BfS wichtig, dass die Bevölkerung
vor Strahlen-Belastungen geschützt ist.

Es sollen auch alle Personen sicher sein,
die am Arbeitsplatz mit Strahlung zu tun haben.
Das sind zum Beispiel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von der Gepäck-Kontrolle,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kern-Kraft-Werken.

Außerdem sollen alle Patientinnen und Patienten
in der Medizin vor hohen Strahlen-Belastungen
geschützt sein.

Welche Strahlung gibt es?

Es gibt 2 unterschiedliche Arten von Strahlung:
Die ionisierende Strahlung
und die nicht-ionisierende Strahlung.

Wenn Menschen mit Strahlung zu tun haben,
sollen sie sicher und geschützt sein.
Das ist die Aufgabe vom BfS.


Was ist ionisierende Strahlung?

Ionisierende Strahlung kann in der Natur vorkommen.
Zum Beispiel in großen Höhen.
Dort kommt die ionisierende Strahlung aus dem Weltall.

Ionisierende Strahlung
kann auch von Menschen künstlich gemacht werden.
Zum Beispiel:
Wenn man einen Atom-Kern in mehrere Teile zerlegt.
Dabei entsteht ionisierende Strahlung.

Wo wird ionisierende Strahlung verwendet?

  • In der Medizin.
    Zum Beispiel in Röntgen-Geräten.
  • In der Forschung
  • In der Technik
  • Im Kern-Kraft-Werk.

Ionisierende Strahlung kann durch Körper hindurch gehen.
Dann gibt sie Energie ab.
Wenn die Energie hoch ist,
kann sie Schäden im Körper verursachen.
Das heißt, dass man davon krank werden kann.

Ionisierende Strahlung ist zum Beispiel:

  • Röntgen-Strahlung.
    Sie wird in der Medizin verwendet.
    Damit kann geschaut werden,
    wie die Knochen von Patienten aussehen.

  • Natürliche Radioaktivität.
    Das ist Radioaktivität, die in der Natur vorkommt.
    Zum Beispiel durch Strahlung aus dem Weltall.
    Die Strahlung kann gefährlich sein.
    Deshalb müssen Menschen
    vor zu hoher natürlicher Radioaktivität geschützt werden.

  • Radioaktive Stoffe in Kern-Kraft-Werken
    Die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Kern-Kraft-Werken
    müssen vor diesen Stoffen geschützt werden.
    Auch die Bevölkerung muss davor geschützt werden.

Was ist Radioaktivität?

Wenn Stoffe ionisierende Strahlung abgeben,
sind sie radioaktiv.

Radioaktivität ist die Eigenschaft eines Stoffes,
ionisierende Strahlung abzugeben.


Was ist nicht-ionisierende Strahlung?

Bei der nicht-ionisierenden Strahlung
entsteht keine Radioaktivität.

Nicht-ionisierende Strahlung ist zum Beispiel:

  • UV-Strahlung:
    Das ist die Abkürzung für ultra-violette Strahlung.
    UV-Strahlung ist ein Teil vom Licht.
    Man kann sie aber nicht sehen.
    Sie kommt bei Sonnenschein vor.

    UV-Strahlung kann für die Haut schädlich sein.
    Davon bekommt man Sonnenbrand.
    Man kann davon auch krank werden.
    Deshalb soll man bei starkem Sonnenschein
    zum Schutz einen Sonnen-Hut aufsetzen.
    Oder man soll in den Schatten gehen.
    Die Haut soll man mit einer Sonnen-Schutz-Creme eincremen.

  • Mobil-Funk-Strahlung:
    Mobil-Funk-Strahlung braucht man,
    um mit dem Handy zu telefonieren.

Was ist das BfS

Das BfS ist eine Einrichtung,
die zum Bundes-Ministerium
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor-Sicherheit gehört.
Ein Reaktor ist das gleiche wie ein Kern-Kraft-Werk.
Bei der Reaktor-Sicherheit geht es um die Sicherheit
in Kern-Kraft-Werken.

Das BfS ist 1989 gegründet worden.
Es ist eine selbständige Behörde,
die wissenschaftlich und technisch arbeitet.
Eine Behörde ist eine Einrichtung vom Staat.
Behörden sind dafür zuständig,
dass bestimmte Aufgaben vom Staat
für die Bürgerinnen und Bürger erledigt werden.

Hier arbeiten Personen mit viel Fach-Wissen zusammen.
Die Personen kommen aus den Bereichen:

  • Strahlen-Schutz
  • Sicherheit bei der Kern-Energie
  • Entsorgung von radioaktivem Müll.

Welche Aufgaben hat das BfS?

Das BfS ist zuständig für folgende Bereiche:

  • Das BfS soll die Gesundheit von der Bevölkerung
    vor Schäden durch Strahlung schützen.

  • Das BfS soll die Umwelt
    vor Schäden durch Strahlungen schützen.

  • Das BfS soll für die Sicherheit von technischen Geräten sorgen.
    Wenn bei technischen Geräten mit Strahlung gearbeitet wird,
    müssen sie sicher sein.
    Bei Röntgen-Geräten in der Medizin
    oder bei der Gepäck-Kontrolle am Flughafen
    dürfen Menschen nicht gefährdet sein.

  • Das BfS ist zuständig für den radiologischen Notfall-Schutz.
    Das ist der Schutz vor Strahlung,
    wenn ein Notfall passiert.
    Das heißt:
    wenn zum Beispiel in einem Kern-Kraft-Werk ein Unfall passiert,
    kann Strahlung in die Umwelt kommen.
    Das BfS hat Pläne gemacht,
    was man bei so einem Unfall machen muss.

Weitere Informationen in Leichter Sprache

Stand: 25.04.2017

© Bundesamt für Strahlenschutz