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Werkzeuge und Plattformen für den kerntechnischen/radiologischen Notfallschutz in Europa (PREPARE)

Im Projekt "PREPARE" sollen Lücken im kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz geschlossen werden, die nach dem Unfall in Fukushima identifiziert wurden. Im Projekt sollen

  • Notfallschutz-Konzepte bei lang anhaltenden Freisetzungen überprüft werden,
  • Probleme bei Messverfahren und in der Lebensmittelsicherheit bei grenzüberschreitenden Kontaminationen bearbeitet und
  • fehlende Funktionen in Decision Support-Systemen ergänzt werden (Quellterm-Rekonstruktion, verbesserte Ausbreitungsmodellierung, Berücksichtigung des aquatischen Ausbreitungspfads in europäischen Flusssystemen).

Die Verfahren

  • zur Informationssammlung und Informationsweitergabe,
  • zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowie
  • zur Lageeinschätzung bei kerntechnischen/radiologischen Notfällen

sollen verbessert werden.

Der Beitrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) besteht in der Mitarbeit und Leitung des Arbeitspaketes 1, in dem in zahlreichen europäischen Ländern die Notfallschutz-Konzepte für den Fall einer lang andauernden Freisetzung überprüft und Verbesserungsmöglichkeiten im internationalen Vergleich herausgearbeitet werden sollen. Zudem ist das BfS im Management Committee vertreten.

Projektdauer: 1. Februar 2013 bis 1. Februar 2016

Stand: 08.07.2016

© Bundesamt für Strahlenschutz