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Aufgaben

Die Fachbereiche des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

Das Gebäudes des Hauptsitzes in Salzgitter Gebäude SZ

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist eine organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Gegründet wurde das BfS 1989 auch als Konsequenz des Reaktorunfalls 1986 in Tschernobyl mit dem Ziel, Kompetenzen auf den Gebieten

  • Strahlenschutz
  • kerntechnische Sicherheit,
  • Transport und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen sowie
  • Endlagerung radioaktiver Abfälle

zu bündeln. Das Amt wird durch den Präsidenten geleitet. Er wird von dem Vizepräsidenten vertreten.

Das BfS gliedert sich in die für Verwaltung zuständige Zentralabteilung und vier Fachbereiche.

Transport- und Lagerbehälter CASTOR® HAW28M Transport- und Lagerbehälter CASTOR HAW28MTransport- und Lagerbehälter CASTOR® HAW28M

Fachbereich Sicherheit nuklearer Entsorgung (SE)

Der Fachbereich Sicherheit nuklearer Entsorgung ist

  • für alle Fragen der Entsorgung radioaktiver Abfälle, den Betrieb von Endlagern und deren Standortauswahl,
  • für die Genehmigung von Zwischenlagern und Transporten von Kernbrennstoffen und Großquellen, sowie
  • für die staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen

verantwortlich.

Fachbereich Strahlenschutz und Gesundheit (SG)

Solarien Frau im Solarium

Die Aufgaben des Fachbereichs umfassen ein weites Spektrum, das

  • Vollzugsaufgaben nach Strahlenschutz- und Röntgenverordnung,
  • die Ermittlung und Fortentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der ionisierenden und nichtionisierenden Strahlung,
  • den medizinischen und beruflichen Strahlenschutz, einschl. Inkorporationsüberwachung,
  • die Planung und Durchführung epidemiologischer Studien,
  • die Beratung des Bundesumweltministeriums,
  • die Internationale und Nationale Zusammenarbeit im Strahlenschutz,
  • die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Gremien sowie
  • die Kommunikation und Kooperation in Fachfragen mit öffentlichen Einrichtungen und der Bevölkerung

einschließt.

Zur Ermittlung und Fortentwicklung des Stands von Wissenschaft und Technik werden sowohl Untersuchungen in Eigenforschung durchgeführt als auch Vorhaben im Rahmen des nationalen Umweltforschungsprogramms konzipiert, fachlich begleitet und umgesetzt.

Kernkraftwerk Grohnde Kernkraftwerk GrohndeKernkraftwerk Grohnde

Fachbereich Sicherheit in der Kerntechnik (SK)

Der Fachbereich Sicherheit in der Kerntechnik verfolgt die nationale und internationale Entwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik zur Gewährleistung und Beurteilung der Sicherheit von

  • Kernkraftwerken,
  • Forschungsreaktoren und
  • Anlagen der Kernbrennstoffver- und -entsorgung

Der Fachbereich arbeitet national und international mit an

  • der Erstellung von Sicherheitsstandards,
  • Empfehlungen für Sicherheitsanalysen und
  • sicherheitstechnischen Anforderungen für Betrieb, Stilllegung und Rückbau.

Zur direkten Unterstützung der Bundesaufsicht erfasst und dokumentiert der Fachbereich den Anlagen- und Genehmigungsstatus von kerntechnischen Anlagen sowie alle meldepflichtigen Ereignisse als zentrale Störfallmeldestelle. Außerdem initiiert der Fachbereich Untersuchungsvorhaben, bewertet deren Ergebnisse und leitet daraus Vorschläge für die Verbesserung der kerntechnischen Sicherheit ab.

Landschaft, Radon tritt aus Erdreich aus Radon im BodenRadonausbreitung im Boden

Fachbereich Strahlenschutz und Umwelt (SW)

Der Fachbereich Strahlenschutz und Umwelt erfüllt wissenschaftliche und administrative Aufgaben auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. Die Arbeit ist vor allem auf die Lösung praktischer Probleme des Strahlenschutzes ausgerichtet. Hier stehen

  • die Ermittlung und Überwachung von Strahlenexpositionen durch natürliche und künstliche Strahlenquellen mit entsprechenden wissenschaftlichen Methoden,
  • der Betrieb des Radioaktivitätsmessnetzes (Ortsdosisleistungsmessnetz),
  • die Beurteilung festgestellter Situationen und
  • Einschätzungen über Notwendigkeit und Wirkung technischer und organisatorischer Maßnahmen im Bereich des radiologischen Notfallschutzes

im Vordergrund.

Stand: 18.02.2016

© Bundesamt für Strahlenschutz