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Stellungnahmen

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Ionisierende Strahlung Lebensmittel aus der Umgebung Fukushimas weitgehend unbedenklich

Bis auf Wildfleisch können Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima als unbedenklich eingestuft werden. Zu dieser Einschätzung kommen Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Europäische Kommission hatte kürzlich geäußert, nach der Sommerpause gegebenenfalls die Importbeschränkungen von Lebensmitteln aus Japan sechs Jahre nach dem Reaktorunfall von Fukushima lockern zu wollen. Die anhaltend hohe Belastung von Wildfleisch deckt sich mit Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Ionisierende Strahlung Besserer Schutz vor Radon durch neues Gesetz

Erstmals ist der Schutz vor dem natürlichen und radioaktiven Edelgas Radon gesetzlich geregelt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das seit vielen Jahren zu den Gesundheitsrisiken durch Radon informiert und sich für einen besseren gesetzlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger einsetzt, begrüßt ausdrücklich diesen grundlegenden Vorstoß. Das Gesetz, das der Bundesrat am 12. Mai 2017 verabschiedet hat, bietet erstmals eine gesetzliche Grundlage für verbindliche Regeln zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in Gebäuden der öffentlichen Hand wie Kindergärten oder Schulen.

Nukleare Entsorgung Stellungnahme zu Bemerkungen des Bundesrechnungshofs zu Schacht Konrad

Zu den Bemerkungen "2016 Bemerkungen Band II Nr. 05 - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vernachlässigt Fachaufsicht beim Endlager Konrad" des Bundesrechnungshof nimmt das Bundesamt für Stellung.

Nukleare Entsorgung Endlagersuche: Wir brauchen eine Lösung, die für sehr viele Jahrtausende Sicherheit bietet

40 Jahre nach der Standortbenennung Gorlebens als Nukleares Entsorgungszentrum steht die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vor einem Neubeginn. In einem Gastbeitrag in der Elbe-Jeetzel-Zeitung äußert sich Wolfram König, Präsident des BfS und des BfE, zu Fehlern der Vergangenheit und Chancen für das aktuelle Suchverfahren.

Nukleare Entsorgung 2011/70/Euratom EU Richtlinie zur Entsorgung radioaktiver Abfälle

Am 19. Juli 2011 hat der Rat der Europäischen Union eine Richtlinie über die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle verabschiedet, die am 23. August 2011 in Kraft getreten ist. Entsprechend den Vorgaben der Richtlinie hat Deutschland der Kommission im August 2015 ihr Nationales Entsorgungsprogramm (NaPro) vorgelegt.

© Bundesamt für Strahlenschutz