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Stellungnahmen

An dieser Stelle finden Sie Stellungnahmen des BfS zu aktuellen BfS-Themen.

Aktuelle Stellungnahmen zu Themen, die bis April 2017 zu den Aufgaben des BfS gehörten und im Rahmen der Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung anderen Organisationen zugeordnet wurden, finden sich ebenfalls darunter.

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Ionisierende Strahlung BfS-Informationen zur Altersbestimmung mittels Röntgenuntersuchungen

Aus Sicht des Strahlenschutzes sind in der aktuellen Debatte zur Altersbestimmung bei jungen Migrantinnen und Migranten mittels Röntgenuntersuchungen mehrere Aspekte besonders zu berücksichtigen. So muss die Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen durch fachkundiges ärztliches Personal gerechtfertigt werden. Zudem bedürfen die Personen, die untersucht werden sollen, aus Sicht des Strahlenschutzes eines besonderen Schutzes, da es sich um Jugendliche oder junge Erwachsene handelt.

Ionisierende Strahlung Zusammenhang von Radon und Hautkrebsrisiko unklar

Das radioaktive Edelgas Radon gilt nach dem Rauchen als wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts in Basel haben nun untersucht, ob es darüber hinaus einen Zusammenhang gibt zwischen der Radonexposition in der Wohnung und dem Risiko, an Hautkrebs zu sterben. Nach Ansicht des BfS liefert die Schweizer Studie allerdings keinen eindeutigen Beleg dafür, dass Radon ein relevanter Risikofaktor für Hautkrebs ist.

Ionisierende Strahlung Lebensmittel aus der Umgebung Fukushimas weitgehend unbedenklich

Bis auf Wildfleisch können Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima als unbedenklich eingestuft werden. Zu dieser Einschätzung kommen Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Europäische Kommission hatte kürzlich geäußert, nach der Sommerpause gegebenenfalls die Importbeschränkungen von Lebensmitteln aus Japan sechs Jahre nach dem Reaktorunfall von Fukushima lockern zu wollen. Die anhaltend hohe Belastung von Wildfleisch deckt sich mit Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Ionisierende Strahlung Besserer Schutz vor Radon durch neues Gesetz

Erstmals ist der Schutz vor dem natürlichen und radioaktiven Edelgas Radon gesetzlich geregelt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das seit vielen Jahren zu den Gesundheitsrisiken durch Radon informiert und sich für einen besseren gesetzlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger einsetzt, begrüßt ausdrücklich diesen grundlegenden Vorstoß. Das Gesetz, das der Bundesrat am 12. Mai 2017 verabschiedet hat, bietet erstmals eine gesetzliche Grundlage für verbindliche Regeln zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in Gebäuden der öffentlichen Hand wie Kindergärten oder Schulen.

Stellungnahme zu Bemerkungen des Bundesrechnungshofs zu Schacht Konrad

Zu den Bemerkungen "2016 Bemerkungen Band II Nr. 05 - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vernachlässigt Fachaufsicht beim Endlager Konrad" des Bundesrechnungshof nimmt das Bundesamt für Strahlenschutz Stellung.

© Bundesamt für Strahlenschutz