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Pressemitteilungen

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Ionisierende Strahlung BfS unterstützt WHO künftig auch im Notfallschutz und in der Risikokommunikation

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird auch in Zukunft die Weltgesundheitsorganisation WHO mit seiner Expertise im Bereich des Strahlenschutzes unterstützen. Neben den bereits bestehenden Themenfeldern wie der Bewertung gesundheitlicher Wirkungen der UV-Strahlung oder dem Schutz vor dem radioaktiven Edelgas Radon und seinen Zerfallsprodukten wird sich das BfS als Partner der WHO künftig auch im Notfallschutz und der Risikokommunikation einbringen. Geplant sind hier vor allem Beiträge zur Dosisabschätzung und zur Risikobewertung in nuklearen Notfällen.

Optische Strahlung BfS will Hautkrebsprävention rechtlich verankern

Gemeinsam mit den Partnern des UV-Schutz-Bündnisses setzt sich das BfS für bessere Möglichkeiten zur Vorbeugung von Hautkrebs ein. Hierfür soll die Hautkrebsprävention im Präventionsgesetz des Bundes verankert werden. Um den Anstieg der Hautkrebsfälle zu stoppen, bedürfe es der Aufklärung und Information sowie des Ausbaus von gesundheitsfördernden Strukturen, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini anlässlich des Treffens des UV-Schutz-Bündnisses in Neuherberg bei München.

Ionisierende Strahlung BfS-Mitarbeiter beteiligen sich an Aufklärung erhöhter Ruthenium-Werte

Mitarbeiter des BfS unterstützen das Nuclear Safety Institute der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBRAE) bei der Aufklärung erhöhter Ruthenium-106-Werte Ende September in Europa. Eine internationale Untersuchungskommission soll herausfinden, was die Ursache der erhöhten Strahlenwerte gewesen ist. Hierfür sollen vorhandene Umweltmessdaten und Ausbreitungsberechnungen überprüft und – wenn nötig – weitere Untersuchungen angestellt werden.

Ionisierende Strahlung BfS will Strahlenschutz in Europa vorantreiben

Das BfS wirkt gezielt an der Stärkung der internationalen Strahlenschutzforschung mit. Neuer Präsident der europäischen Forschungsplattform MELODI ist der Leiter des BfS-Fachbereichs "Strahlenschutz und Gesundheit", Dr. Thomas Jung. MELODI koordiniert europaweit die effektive und nachhaltige Forschung auf dem Gebiet des Strahlenrisikos im Niedrig-Dosis-Bereich.

Ionisierende Strahlung Südlicher Ural wahrscheinliche Quellregion des in Europa gemessenen Rutheniums-106

Die Ursache der jüngst festgestellten leicht erhöhten Messwerte von radioaktivem Ruthenium-106 ist weiterhin unklar. Allerdings gehen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Darauf deuten Berechnungen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hin. Andere Gebiete im südlichen Russland müssen jedoch weiterhin in Betracht gezogen werden. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann als Ursache ausgeschlossen werden, da ausschließlich Ruthenium-106 nachgewiesen wurde. Aufgrund der sehr niedrigen Radioaktivitätskonzentrationen in Deutschland besteht hierzulande keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung.

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