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Elektromagnetische Felder Zusammenhang neurodegenerative Erkrankungen und Magnetfeldexposition wird erforscht

Auf einem internationalen Workshop in München haben Wissenschaftler aus mehreren Ländern vom 12. bis 14. Dezember 2017 über mögliche Zusammenhänge niederfrequenter Magnetfelder mit neurodegenerativen Erkrankungen beraten. Zu den Teilnehmern gehörten Ärzte, Biologen, Epidemiologen, Physiker und Elektrotechniker. Die Veranstaltung, die vom BfS organisiert wurde, ist Teil des Forschungsprogramms Strahlenschutz beim Stromnetzausbau, das im Juli dieses Jahres ins Leben gerufen worden war.

Ionisierende Strahlung Freisetzung von Ruthenium-106 im südlichen Ural

Der russische Wetterdienst Roshydromet hat erstmals einen Bericht zu eigenen Messungen von radioaktivem Ruthenium-106 vor einigen Wochen veröffentlicht. Die Erkenntnisse des Berichts stützen Berechnungen des BfS, wonach Ende September 2017 größere Mengen Ruthenium-106 freigesetzt wurden. Auch lässt sich der Ursprungsort des radioaktiven Stoffes damit weiter eingrenzen: Gebiete westlich und südlich des Ural kommen aufgrund der zu dieser Zeit vorherrschenden Windrichtung nicht in Frage.

Elektromagnetische Felder Viel Zuspruch für Forschungsprogramm Stromnetzausbau

Nach der regen Teilnahme an der Online-Konsultation zum Forschungsprogramm Stromnetzausbau wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nun konkrete Vorschläge zu weiteren Untersuchungen in das Forschungsprogramm aufnehmen. Dazu gehören z. B. solche zum Schlaf oder zu bestimmten molekularen Signalkaskaden. Berücksichtigt werden sollen auch die aktuelle wissenschaftliche Literatur sowie die Ergebnisse von Fachgesprächen. Die meisten der rund 160 Kommentare bezogen sich allerdings auf das gesamte Programm. Insgesamt gab es viel Zuspruch für das Forschungsprogramm. Einige Bürgerinnen und Bürger äußerten sich allerdings auch besorgt, das Vorhaben komme zu spät. Das BfS weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass nach derzeitigem Stand keinerlei Gesundheitsgefahren von niederfrequenten Feldern ausgehen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Allerdings gibt es einige wissenschaftliche Unsicherheiten, die in den nächsten Jahren geklärt werden sollen.

Paulini wirbt für sachlichen Diskurs über Strahlenrisiken

Anlässlich einer internationalen Strahlenschutztagung am 8. November 2017 im BfS in München hat die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, für einen sachlichen Diskurs über Strahlenrisiken geworben. "Wir alle tragen die Verantwortung, potenzielle Risiken ehrlich, offen und verständlich zu diskutieren und zu kommunizieren, ohne dabei unnötige Bedenken auszulösen. Als verlässlicher Partner in wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten, sollten wir solche Diskurse unterstützen, die auf wissenschaftlichen Fakten und nicht auf Angst basieren", betonte sie zur Eröffnung einer Veranstaltung der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) und der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), die am Mittwoch im BfS in Neuherberg bei München stattfand.

Ionisierende Strahlung Geringe Mengen Ruthenium-106 in Europa gemessen

An verschiedenen Spurenmessstellen in Europa sind seit dem 29.09.2017 leicht erhöhte Radioaktivitätswerte in der Luft nachgewiesen worden. An insgesamt 7 Stationen in Deutschland sowie an Stationen in mindestens 13 weiteren europäischen Ländern wurden geringe Mengen an Ruthenium-106 (Ru-106) gemessen. Die Konzentration des radioaktiven Stoffs liegt in einem sehr niedrigen Bereich zwischen wenigen Mikrobecquerel und wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter. Bei dieser geringen Menge an Radioaktivität besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Analysen zur Quelle des radioaktiven Stoffes Ruthenium-106 deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Freisetzung im südlichen Ural hin, andere Regionen in Südrussland können aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

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