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Meldungen

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Ionisierende Strahlung Geringe Mengen Ruthenium-106 in Europa gemessen

An verschiedenen Spurenmessstellen in Europa sind seit dem 29.09.2017 leicht erhöhte Radioaktivitätswerte in der Luft nachgewiesen worden. An insgesamt 7 Stationen in Deutschland sowie an Stationen in mindestens 13 weiteren europäischen Ländern wurden geringe Mengen an Ruthenium-106 (Ru-106) gemessen. Die Konzentration des radioaktiven Stoffs liegt in einem sehr niedrigen Bereich zwischen wenigen Mikrobecquerel und wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter. Bei dieser geringen Menge an Radioaktivität besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Analysen zur Quelle des radioaktiven Stoffes Ruthenium-106 deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Freisetzung im südlichen Ural hin, andere Regionen in Südrussland können aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Ein Modell des Siegerentwurfs des Architekturbüros "Glass Kramer Löbbert Architekten BDA" Quelle: Glass Kramer Löbbert Architekten BDA

Preisgericht entscheidet über Neubau für BfS in Neuherberg

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bekommt ein neues Labor- und Bürogebäude am Forschungsstandort in Neuherberg. Das Preisgericht kürte am 21. September 2017 den Sieger des Realisierungswettbewerbs. Das Architekturbüro "Glass Kramer Löbbert Architekten BDA" aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf. Die einzelnen Teilnehmerbeiträge des Architektenwettbewerbs, den die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ausgelobt hat, werden vom 22. bis 28. September im Alten Schloss Schleißheim öffentlich ausgestellt.

Elektromagnetische Felder Online-Konsultation zum Stromnetzausbau abgeschlossen

Die Online-Konsultation zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau ist abgeschlossen. Das Forschungsprogramm zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) stieß auf reges Interesse: Insgesamt 235 Kommentare sind bis zum 15. September 2017 beim BfS eingegangen, darunter 10 in englischer Sprache. Zwischen dem 17. Juli und dem 15. September 2017 konnten Interessierte auf der BfS-Internetseite Kommentare zum Forschungsprogramm abgeben. Die Kommentare werden von den Expertinnen und Experten des BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

Ionisierende Strahlung Positive internationale Resonanz für BfS-Labore in Berlin

Rund 60 Expertinnen und Experten aus dem Bereich Umweltradioaktivität und Radioökologie haben im Rahmen der internationalen Konferenz ICRER das hohe fachliche Niveau und die Ausstattung des BfS hervorgehoben. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten die Labore des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Berlin besichtigt. Auf dem Besuchsprogramm standen das Gammaspektrometrie-Labor, das akkreditierte Radon-Kalibrierlabor, die Ganz- und Teilkörperzähler sowie der Gerätepark der Nuklearspezifischen Gefahrenabwehr.

Weltkarte mit Messstationen Quelle: CTBTO

Ionisierende Strahlung Erneuter Kernwaffentest in Nordkorea

Am 3. September 2017 um 5:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit hat die Organisation zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBTO) erneut Erdstöße registriert, die vermutlich von einem weiteren unterirdischen Kernwaffentest in Nordkorea verursacht wurden. Zuletzt war dies am 9. September 2016 der Fall. Die vorläufige Auswertung seismischer Daten des Ereignisses durch das Nationale Datenzentrum der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutet auf einen ähnlichen lokalen Ursprung hin wie bei den Tests 2006, 2009, 2013 und 2016.

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