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Karte mit Messgebiet Quelle: NAZ

Ionisierende Strahlung Messübung ARM17 in der Schweiz

Mit der Überwachung der Umweltradioaktivität und dem Betrieb des integrierten Mess- und Informationssystems IMIS übernimmt das BfS wichtige Aufgaben im Bereich des Notfallschutzes und der Notfallvorsorge. Dazu finden regelmäßig neben nationalen auch internationale hubschraubergestützte Messübungen statt.

Dr. Christopher Strobl, BfS, erläutert in seinem Vortrag am 26. Oktober am BfS-Standort Berlin die Ergebnisse und Erkenntnisse der internationalen Aero-Gammaspektrometrie-Messübung ARM17 in der Schweiz.

Ionisierende Strahlung Geringe Mengen Ruthenium-106 in Europa gemessen

An verschiedenen Spurenmessstellen in Europa sind seit dem 29.09.2017 leicht erhöhte Radioaktivitätswerte in der Luft nachgewiesen worden. An insgesamt 7 Stationen in Deutschland sowie an Stationen in mindestens 13 weiteren europäischen Ländern wurden geringe Mengen an Ruthenium-106 (Ru-106) gemessen. Die Konzentration des radioaktiven Stoffs liegt in einem sehr niedrigen Bereich zwischen wenigen Mikrobecquerel und wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter. Bei dieser geringen Menge an Radioaktivität besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Analysen zur Quelle des radioaktiven Stoffes Ruthenium-106 deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Freisetzung im südlichen Ural hin, andere Regionen in Südrussland können aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Ionisierende Strahlung Normung und Recht in der Radiologie

Oberste Priorität beim Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten haben Europäische Richtlinien und nationale Gesetze und Verordnungen, die durch nachfolgende Regelungen, wie Normen, Spezifikationen und Werknormen, zu beachten sind. Johannes Dehm, Geschäftsführer des DIN – Normenausschuss Radiologie (NAR), referiert in seinem Vortrag am 18. Oktober in Neuherberg bei München über "Normung und Recht in der Radiologie". An einem Fallbeispiel demonstriert er die für die Sicherheit, für den Strahlenschutz und für die Qualitätssicherung in der medizinischen Radiologie empfohlenen Festlegungen aus dem NAR-Normenwerk.

ACHTUNG: Der Vortrag entfällt. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ionisierende Strahlung Südlicher Ural wahrscheinliche Quellregion des in Europa gemessenen Rutheniums-106

Die Ursache der jüngst festgestellten leicht erhöhten Messwerte von radioaktivem Ruthenium-106 ist weiterhin unklar. Allerdings gehen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Darauf deuten Berechnungen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hin. Andere Gebiete im südlichen Russland müssen jedoch weiterhin in Betracht gezogen werden. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann als Ursache ausgeschlossen werden, da ausschließlich Ruthenium-106 nachgewiesen wurde. Aufgrund der sehr niedrigen Radioaktivitätskonzentrationen in Deutschland besteht hierzulande keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung.

© Bundesamt für Strahlenschutz