Navigation und Service

Aktuelles

Ionisierende Strahlung Zusammenhang von Radon und Hautkrebsrisiko unklar

Das radioaktive Edelgas Radon gilt nach dem Rauchen als wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts in Basel haben nun untersucht, ob es darüber hinaus einen Zusammenhang gibt zwischen der Radonexposition in der Wohnung und dem Risiko, an Hautkrebs zu sterben. Nach Ansicht des BfS liefert die Schweizer Studie allerdings keinen eindeutigen Beleg dafür, dass Radon ein relevanter Risikofaktor für Hautkrebs ist.

Elektromagnetische Felder Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus. Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 11. Juli 2017 in Berlin zum Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau". Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Bürgerinitiativen diskutierten zum 18 Millionen Euro schweren Forschungspaket des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Dabei wurde vielfach betont, dass das BfS eine wichtige Rolle als Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau einnehme.

Elektromagnetische Felder Mehr Mitsprache beim Stromnetzausbau

Um eine möglichst breite Debatte über Strahlenschutzaspekte beim Stromnetzausbau zu ermöglichen, eröffnet das BfS auf seiner Website ab jetzt die Möglichkeit zur Mitsprache beim gerade gestarteten Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau. Interessierte haben bis Mitte September die Möglichkeit, die Einzelvorhaben des Programms zu sichten und Stellungnahmen hierzu online abzugeben. Diese werden im BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

Ionisierende Strahlung Lebensmittel aus der Umgebung Fukushimas weitgehend unbedenklich

Bis auf Wildfleisch können Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima als unbedenklich eingestuft werden. Zu dieser Einschätzung kommen Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Europäische Kommission hatte kürzlich geäußert, nach der Sommerpause gegebenenfalls die Importbeschränkungen von Lebensmitteln aus Japan sechs Jahre nach dem Reaktorunfall von Fukushima lockern zu wollen. Die anhaltend hohe Belastung von Wildfleisch deckt sich mit Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

© Bundesamt für Strahlenschutz