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Aktuelles

Teilnehmer der ersten Sitzung der Ruthenium-Untersuchungskommission in Moskau am 31. Januar 2018 Quelle: IBRAE

Ionisierende Strahlung Internationale Kommission untersucht Freisetzung von Ruthenium-106

Mitarbeiter des BfS unterstützen das Nuclear Safety Institute der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBRAE) bei der Aufklärung erhöhter Ruthenium-106-Werte, die Ende September 2017 in weiten Teilen Europas gemessen wurden. Bei der ersten Sitzung der internationalen Untersuchungskommission in Moskau wurden die Erkenntnisse der internationalen und russischen Experten vorgestellt und intensiv diskutiert. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden erste gemeinsame Schlussfolgerungen gezogen.

Ionisierende Strahlung Verbesserung der Inhalationsdosimetrie am Arbeitsplatz

Inhalation ist der häufigste Inkorporationsweg an Arbeitsplätzen mit Umgang mit radioaktiven Stoffen. Um die daraus resultierende Strahlendosis abschätzen zu können, bedarf es einer genauen Charakterisierung des Arbeitsplatzes. Dr. Jochen Tschiersch vom Helmholtz-Zentrum München stellt in seinem Vortrag am BfS-Standort München / Neuherberg Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben "Verbesserung der Inhalationsdosimetrie am Arbeitsplatz" vor.

Elektromagnetische Felder Exposition und Wirkungen elektromagnetischer Felder neuartiger Technologien im Zwischenfrequenzbereich

Viele neue Technologien wie z.B. Elektrofahrzeuge, Warensicherungsanlagen, Induktionsherde, erzeugen elektromagnetische Felder (EMF) im sogenannten Zwischenfrequenz-Bereich (300 Hz – 1 MHz). Im Vergleich zum Nieder- und Hochfrequenz-Bereich gilt dieser Frequenzbereich bislang als nur wenig untersucht. In einem Projekt, das vom BfS in Auftrag gegeben wurde, erfolgte daher ein systematischer Review wissenschaftlich publizierter Daten zu diesem Thema. Dipl.-Ing. Gernot Schmid von der Seibersdorf Labor GmbH und Lambert Bodewein von der RWTH Aachen berichten in ihrem Vortrag am BfS-Standort München / Neuherberg über die Ergebnisse.

Ionisierende Strahlung CONCERT Kurs Strahlenforschung

Das Bundesamt für Strahlenschutz organisiert einen Europäischen Trainingskurs zur Strahlenforschung, der von CONCERT, dem Europäischen Programm zur Integration der Strahlenschutzforschung, gefördert wird. Der Kurs führt in verschiedene Fachrichtungen ein, die zur Strahlenforschung beitragen. Er vermittelt Einblicke in die physikalische, chemische, biologische und epidemiologische Basis der Strahlenforschung. Der Kurs findet am BfS-Standort München / Neuherberg statt.

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