Navigation und Service

Aktuelles

Elektromagnetische Felder Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus. Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 11. Juli 2017 in Berlin zum Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau". Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Bürgerinitiativen diskutierten zum 18 Millionen Euro schweren Forschungspaket des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Dabei wurde vielfach betont, dass das BfS eine wichtige Rolle als Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau einnehme.

Elektromagnetische Felder Mehr Mitsprache beim Stromnetzausbau

Um eine möglichst breite Debatte über Strahlenschutzaspekte beim Stromnetzausbau zu ermöglichen, eröffnet das BfS auf seiner Website ab jetzt die Möglichkeit zur Mitsprache beim gerade gestarteten Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau. Interessierte haben bis Mitte September die Möglichkeit, die Einzelvorhaben des Programms zu sichten und Stellungnahmen hierzu online abzugeben. Diese werden im BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

Ionisierende Strahlung Lebensmittel aus der Umgebung Fukushimas weitgehend unbedenklich

Bis auf Wildfleisch können Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima als unbedenklich eingestuft werden. Zu dieser Einschätzung kommen Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Europäische Kommission hatte kürzlich geäußert, nach der Sommerpause gegebenenfalls die Importbeschränkungen von Lebensmitteln aus Japan sechs Jahre nach dem Reaktorunfall von Fukushima lockern zu wollen. Die anhaltend hohe Belastung von Wildfleisch deckt sich mit Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Optische Strahlung Lückenschluss für UV-Messnetz in über 2.600 Metern Höhe

Von der Küste Norddeutschlands bis zu den Alpen: Mit einer weiteren Messstation auf der Zugspitze sorgt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für eine lückenlose Messung der UV-Strahlung quer über alle Klimazonen in Deutschland. Anhand der Daten lassen sich nun auch im Hochgebirge zuverlässige und exakte Werte zur UV-Belastung ermitteln. Für Bergsteiger, Wanderer oder Skifahrer ist dies eine wichtige Angabe, um sich bestmöglich vor der UV-Strahlung und Sonnenbrandgefahr schützen zu können.

© Bundesamt für Strahlenschutz