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Aktuelles

Elektromagnetische Felder Online-Konsultation zum Stromnetzausbau abgeschlossen

Die Online-Konsultation zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau ist abgeschlossen. Das Forschungsprogramm zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) stieß auf reges Interesse: Insgesamt 235 Kommentare sind bis zum 15. September 2017 beim BfS eingegangen, darunter 10 in englischer Sprache. Zwischen dem 17. Juli und dem 15. September 2017 konnten Interessierte auf der BfS-Internetseite Kommentare zum Forschungsprogramm abgeben. Die Kommentare werden von den Expertinnen und Experten des BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

Elektromagnetische Felder Internationaler Workshop: Zusammenhang neurodegenerative Erkrankungen und Magnetfeldexposition

Der Ausstieg aus der Kernenergie und die damit verbundene verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Stromerzeugung führt in Deutschland zum Ausbau und zur Umrüstung der bestehenden Stromnetze. Der Bau neuer Stromleitungen kann zu einer erhöhten Exposition der Bevölkerung gegenüber elektrischen und magnetischen Feldern führen. Um Unsicherheiten zu verringern, begleitet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Stromnetzausbau mit dem Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau".

Dazu veranstaltet das BfS vom 12. – 14. Dezember 2017 in München einen internationalen Workshop. Der Workshop findet in englischer Sprache statt und ist für alle interessierten Teilnehmer offen.

Ionisierende Strahlung Positive internationale Resonanz für BfS-Labore in Berlin

Rund 60 Expertinnen und Experten aus dem Bereich Umweltradioaktivität und Radioökologie haben im Rahmen der internationalen Konferenz ICRER das hohe fachliche Niveau und die Ausstattung des BfS hervorgehoben. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten die Labore des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Berlin besichtigt. Auf dem Besuchsprogramm standen das Gammaspektrometrie-Labor, das akkreditierte Radon-Kalibrierlabor, die Ganz- und Teilkörperzähler sowie der Gerätepark der Nuklearspezifischen Gefahrenabwehr.

Ionisierende Strahlung Neue Untersuchungen zu strahleninduzierten Katarakten bei Mäusen und Folgerungen für den Grenzwert der Augenlinsendosis

Katarakte (Linsentrübung, Grauer Star) als Folge von ionisierender Strahlung sind seit Jahrzehnten bekannt. Aufgrund epidemiologischer Befunde empfiehlt die Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP) die Grenzwerte auf 20 mSv/Jahr zu senken.

Prof. Jochen Graw, Leiter der Arbeitsgruppe „Augenkrankheiten“ am Institut für Entwicklungsgenetik des Helmholtz Zentrums München, berichtet über Untersuchungen an Linsen von Mäusen nach Bestrahlungen zwischen 0 und 0,5 Gy.

© Bundesamt für Strahlenschutz