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Aktuelles

Ionisierende Strahlung Herstellung von Phantomen und Kalibrierquellen für die Inkorporationsüberwachung

Durch die eigene Herstellung von Phantomen und Kalibrierquellen geht die Arbeitsgruppe Inkorporationsüberwachung neue Wege bei Kalibrierung und Qualitätssicherung ihrer Ganz- und Teilkörperzähler. Herr Dr. Patrick Woidy, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), berichtet in seinem Vortrag am BfS-Standort Neuherberg unter anderem über erste Ergebnisse zur Verwendung von 3D-Drucktechniken bei der Herstellung von Teilkörper-Phantomen und verschiedenen radioaktiven Quellenarten.

Ionisierende Strahlung Neuorientierung Notfallschutzplanung - Analyse von Radionukliden

Bei einem radiologischen Notfall werden unterschiedliche Szenarien (z.B. die Freisetzung aus einem Kernkraftwerk oder ein Satellitenabsturz) betrachtet, bei denen freigesetzte Radionuklide innerhalb eines bestimmten Zeitablaufes auf einem bestimmten Gebiet im Rahmen der Notfallschutzplanung berücksichtigt werden müssen. Im Vortrag berichtet Dr. Gerd Langowski (BfS) über das Projekt "Analyse von im Notfallschutz zu betrachtenden Radionukliden", durch das sichergestellt werden soll, dass für alle diese Radionuklide qualitätsgesicherte Nachweismethoden verfügbar sind.

Ionisierende Strahlung Freisetzung von Ruthenium-106 im südlichen Ural

Der russische Wetterdienst Roshydromet hat erstmals einen Bericht zu eigenen Messungen von radioaktivem Ruthenium-106 vor einigen Wochen veröffentlicht. Die Erkenntnisse des Berichts stützen Berechnungen des BfS, wonach Ende September 2017 größere Mengen Ruthenium-106 freigesetzt wurden. Auch lässt sich der Ursprungsort des radioaktiven Stoffes damit weiter eingrenzen: Gebiete westlich und südlich des Ural kommen aufgrund der zu dieser Zeit vorherrschenden Windrichtung nicht in Frage.

Elektromagnetische Felder Viel Zuspruch für Forschungsprogramm Stromnetzausbau

Nach der regen Teilnahme an der Online-Konsultation zum Forschungsprogramm Stromnetzausbau wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nun konkrete Vorschläge zu weiteren Untersuchungen in das Forschungsprogramm aufnehmen. Dazu gehören z. B. solche zum Schlaf oder zu bestimmten molekularen Signalkaskaden. Berücksichtigt werden sollen auch die aktuelle wissenschaftliche Literatur sowie die Ergebnisse von Fachgesprächen. Die meisten der rund 160 Kommentare bezogen sich allerdings auf das gesamte Programm. Insgesamt gab es viel Zuspruch für das Forschungsprogramm. Einige Bürgerinnen und Bürger äußerten sich allerdings auch besorgt, das Vorhaben komme zu spät. Das BfS weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass nach derzeitigem Stand keinerlei Gesundheitsgefahren von niederfrequenten Feldern ausgehen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Allerdings gibt es einige wissenschaftliche Unsicherheiten, die in den nächsten Jahren geklärt werden sollen.

© Bundesamt für Strahlenschutz