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Aktuelles

Ionisierende Strahlung Messübung Tschernobyl 2016 – Ablauf, Rahmenbedingungen und Fazit

Im September 2016 führten Mitarbeiter des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gemeinsam mit Experten aus der Ukraine radiologische Messungen um das havarierte Kernkraftwerk Tschernobyl, Ukraine, durch. In seinem Vortrag am Standort Neuherberg berichtet Dr. Daniel Esch, BfS, über die viertägige Messübung.

Ionisierende Strahlung Strahlenschutzgesetz ermöglicht noch wirksameren Schutz vor ionisierender Strahlung

Verbraucherinnen und Verbraucher werden künftig besser vor den schädlichen Auswirkungen von Strahlung geschützt, sowohl im Alltag als auch am Arbeitsplatz. Am 12. Mai hat der Bundesrat dem Gesetz zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung zugestimmt. Das Gesetz sieht Neuregelungen in der Medizin einschließlich der medizinischen Forschung, für die natürliche Radioaktivität und für den Notfall vor, von denen Bürgerinnen und Bürger direkt profitieren. Das BfS begrüßt das Gesetz, da es wesentliche Aspekte des Strahlenschutzes fachlichen Erkenntnissen anpasst.

Optische Strahlung Neuartige Impulslaser und der Einsatz als Laserzündkerze

Neuartige Laser und Quellen, die optische Strahlung emittieren, finden vermehrt Einzug im allgemeinen Leben. Herr Dr. Sebastian Lorenz vom Bundesamt für Strahlenschutz stellt in seinem Vortrag am Standort Neuherberg einen neuartigen Impulslaser vor. Am Beispiel des Einsatzes als Laserzündkerze präsentiert Dr. Lorenz u.a. Untersuchungen zum Energieübertrag vom Laserimpuls auf ein Gas-Gemisch.

Bestrahlungsplan eines Kopf-Hals-Tumors Quelle: Klinikum der Universität München

Ionisierende Strahlung Strahlentherapie ohne unerwünschte Nebenwirkungen

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt sollen neue Möglichkeiten der Strahlentherapie von Tumoren im Hals- und Rachenbereich erforscht werden. Untersucht werden soll, wie die Reaktion des Tumorgewebes bei einer Strahlentherapie beeinflusst werden kann, ohne dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen des Normalgewebes kommt. Geleitet wird das Forschungskonsortium ZiSStrans, an dem auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beteiligt ist, vom Helmholtz Zentrum München. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit insgesamt rund vier Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren.

© Bundesamt für Strahlenschutz