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BfS-Jahresbericht 2017/18 veröffentlicht

FORSCHEN, INFORMIEREN, SCHÜTZEN – das ist das Motto des aktuellen Jahresberichtes des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Das 2016 in Kraft getretene Gesetz zur institutionellen Neuordnung der Endlagerung brachte auch eine Neustrukturierung des Bundesamtes für Strahlenschutz mit sich. Mit dem nun erschienenen Jahresbericht 2017/18 stellt sich das Bundesamt mit seinen neuen Aufgaben und seinem breiten Themenspektrum vor.

Ionisierende Strahlung Aussagekräftige Messdaten im Notfall

Messungen von Radioaktivität sind in einem Notfall die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Vom 6. bis 9. November 2018 bereiten sich Experten des BfS und der Bundespolizei in der Region Greifswald daher mit Hubschraubermessflügen auf mögliche Einsätze vor. Messübungen von BfS und Bundespolizei finden regelmäßig statt, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos funktioniert.

Ionisierende Strahlung Identifizierung strahlenspezifischer Biomarker in Brusttumorpatienten - zugrunde liegende molekulare Mechanismen der strahleninduzierten Mammakarzinogenese

Sowohl umweltbedingte als auch therapeutische Strahlenexposition erhöht das Brustkrebsrisiko. Für den Nachweis eines kausalen Zusammenhangs zwischen Strahlenexposition und Tumorentstehung sind molekulare Marker von Bedeutung, die an verschiedenen Brustkrebs-Kollektiven untersucht wurden. Prof. Zitzelsberger vom Helmholtz Zentrum stellt am BfS-Standort München Daten von strahlenexponierten Brustkrebs-Kollektiven aus der Ukraine und Russland vor.

Ionisierende Strahlung Radioaktivitäts-Messstation auf dem Schauinsland wird mit neuester Technik ausgestattet

Das BfS betreibt auf dem Schauinsland eine der weltweit führenden Stationen zur Messung der Radioaktivität in der Umwelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter und die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, haben heute ein neues Messgerät eingeweiht, welches selbst geringste Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Luftstaub nachweisen kann.

© Bundesamt für Strahlenschutz