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Nukleare Entsorgung Endlagersuche: Wir brauchen eine Lösung, die für sehr viele Jahrtausende Sicherheit bietet

40 Jahre nach der Standortbenennung Gorlebens als Nukleares Entsorgungszentrum steht die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vor einem Neubeginn. In einem Gastbeitrag in der Elbe-Jeetzel-Zeitung äußert sich Wolfram König, Präsident des BfS und des BfE, zu Fehlern der Vergangenheit und Chancen für das aktuelle Suchverfahren.

Ionisierende Strahlung Aktuelle Messwerte von Jod-131

An verschiedenen Spurenmessstellen in Europa, darunter auch an der des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Freiburg, wurden in sehr geringer Konzentration Jod-131 in der bodennahen Luft nachgewiesen. Die Aktivitätskonzentrationen lagen/liegen im Bereich von Millionstel Becquerel pro Kubikmeter und darunter. Es handelt sich um sehr niedrige Werte, die nur von hochempfindlichen Detektoren überhaupt registriert werden und die keinerlei Anlass zur Besorgnis geben. Derartige Nachweise sind nichts Ungewöhnliches und wurden auch in der Vergangenheit schon beobachtet, meistens im Winter bei stabilen Hochdruckwetterlagen mit geringen Windgeschwindigkeiten und Inversion.

Schachtanlage Asse Verbesserung für den Strahlenschutz im Bergwerk

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Praxistests kann die Asse-GmbH ab sofort schwach radioaktiv belastete Salzlösungen zur Betonherstellung einsetzen. Gesetzliche Grundlage bildet das "Lex Asse", das diese Verbesserung der betrieblichen Abläufe ermöglicht hat. Der Beton ist nur zur Verwendung in tieferen Bereichen des Bergwerkes vorgesehen: Er dient der Stabilisierung unterhalb der Einlagerungskammern. Die im Beton gebundenen radioaktiven Stoffe können nicht aus dem Bergwerk treten.

Endlager Konrad Digitales Dokumentationssystem verbessert Übersicht und Kontrolle der Konrad-Abfälle

Das BfS nimmt ein neues Dokumentationssystem zur digitalen Verwaltung der produktkontrollierten Abfälle in Betrieb. Das digitale Dokumentationssystem des BfS ermöglicht eine verbesserte Kontrolle über den Bestand, die Zusammensetzung und die Verpackung der radioaktiven Abfälle, die in Konrad eingelagert werden sollen. Damit liefert die Datenbank einen wichtigen Beitrag zur Inbetriebnahme des Endlagers Konrad.

© Bundesamt für Strahlenschutz