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Aktuelles

Ionisierende Strahlung Wildpilze in Teilen Bayerns nach wie vor belastet

Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind einige Wildpilzarten in Teilen Bayerns nach wie vor stark mit radioaktivem Cäsium-137 belastet. Das belegen Messergebnisse, die das BfS veröffentlicht hat. Mit Hilfe des jährlich aktualisierten Berichts können sich Pilzsammler über die Belastung mit Cäsium-137 informieren. Die zusätzliche Strahlenbelastung durch Wildpilze ist vergleichsweise gering, sofern sie in üblichen Mengen verzehrt werden. Für Wildpilze, die im Lebensmittelhandel angeboten werden, gilt ein Grenzwert.

Ein Modell des Siegerentwurfs des Architekturbüros "Glass Kramer Löbbert Architekten BDA" Quelle: Glass Kramer Löbbert Architekten BDA

Preisgericht entscheidet über Neubau für BfS in Neuherberg

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bekommt ein neues Labor- und Bürogebäude am Forschungsstandort in Neuherberg. Das Preisgericht kürte am 21. September 2017 den Sieger des Realisierungswettbewerbs. Das Architekturbüro "Glass Kramer Löbbert Architekten BDA" aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf. Die einzelnen Teilnehmerbeiträge des Architektenwettbewerbs, den die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ausgelobt hat, werden vom 22. bis 28. September im Alten Schloss Schleißheim öffentlich ausgestellt.

Elektromagnetische Felder Online-Konsultation zum Stromnetzausbau abgeschlossen

Die Online-Konsultation zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau ist abgeschlossen. Das Forschungsprogramm zum Strahlenschutz beim Stromnetzausbau des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) stieß auf reges Interesse: Insgesamt 235 Kommentare sind bis zum 15. September 2017 beim BfS eingegangen, darunter 10 in englischer Sprache. Zwischen dem 17. Juli und dem 15. September 2017 konnten Interessierte auf der BfS-Internetseite Kommentare zum Forschungsprogramm abgeben. Die Kommentare werden von den Expertinnen und Experten des BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

Elektromagnetische Felder Internationaler Workshop: Zusammenhang neurodegenerative Erkrankungen und Magnetfeldexposition

Der Ausstieg aus der Kernenergie und die damit verbundene verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Stromerzeugung führt in Deutschland zum Ausbau und zur Umrüstung der bestehenden Stromnetze. Der Bau neuer Stromleitungen kann zu einer erhöhten Exposition der Bevölkerung gegenüber elektrischen und magnetischen Feldern führen. Um Unsicherheiten zu verringern, begleitet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Stromnetzausbau mit dem Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau".

Dazu veranstaltet das BfS vom 12. – 14. Dezember 2017 in München einen internationalen Workshop. Der Workshop findet in englischer Sprache statt und ist für alle interessierten Teilnehmer offen.

© Bundesamt für Strahlenschutz