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Zwei Bergarbeiter der Wismut arbeiten unter Tage Quelle: Wismut GmbH

Ionisierende Strahlung Wismut-Studie: erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch Radon auch im Niedrigdosisbereich

Das BfS führt mit der deutschen Uranbergarbeiterstudie (Wismut-Studie) eine der weltweit größten Studien zum Strahlenrisiko durch. In "Radiation Research" sind nun die neuesten Ergebnisse erschienen: Das radonbedingte Lungenkrebsrisiko der Uranbergarbeiter ist auch im Niedrigdosisbereich erhöht und es sinkt deutlich, je länger die Exposition zurückliegt. Rauchen und Radon führen zusammen zu einem besonders hohen Risiko.

Ionisierende Strahlung Verbesserung der Inhalationsdosimetrie am Arbeitsplatz

Inhalation ist der häufigste Inkorporationsweg an Arbeitsplätzen mit Umgang von radioaktiven Stoffen. Um die daraus resultierende Strahlendosis abschätzen zu können, bedarf es einer genauen Charakterisierung des Arbeitsplatzes. Dr. Jochen Tschiersch vom Helmholtz-Zentrum München stellt in seinem Vortrag am BfS-Standort München / Neuherberg Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben "Verbesserung der Inhalationsdosimetrie am Arbeitsplatz" vor.

Ionisierende Strahlung BfS-Informationen zur Altersbestimmung mittels Röntgenuntersuchungen

Aus Sicht des Strahlenschutzes sind in der aktuellen Debatte zur Altersbestimmung bei jungen Migrantinnen und Migranten mittels Röntgenuntersuchungen mehrere Aspekte besonders zu berücksichtigen. So muss die Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen durch fachkundiges ärztliches Personal gerechtfertigt werden. Zudem bedürfen die Personen, die untersucht werden sollen, aus Sicht des Strahlenschutzes eines besonderen Schutzes, da es sich um Jugendliche oder junge Erwachsene handelt.

Ionisierende Strahlung BfS will Strahlenschutz in Europa vorantreiben

Das BfS wirkt gezielt an der Stärkung der internationalen Strahlenschutzforschung mit. Neuer Präsident der europäischen Forschungsplattform MELODI ist der Leiter des BfS-Fachbereichs "Strahlenschutz und Gesundheit", Dr. Thomas Jung. MELODI koordiniert europaweit die effektive und nachhaltige Forschung auf dem Gebiet des Strahlenrisikos im Niedrig-Dosis-Bereich.

© Bundesamt für Strahlenschutz