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BfS gibt Tipps zum Umgang mit Strahlung im Alltag

Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin steht 2017 unter dem Motto "Lust auf ein Date mit der Demokratie?“. Teil dieser Demokratie sind auch die Behörden unter dem Dach der Bundesregierung, die diese beraten – in Fragen, die viele Bürgerinnen und Bürger teilweise ganz unmittelbar betreffen. So auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Besuchen Sie uns am 26. und 27. August 2017 von 10 bis 18 Uhr im Garten des Bundesumweltministeriums in der Stresemannstraße 128-130.

Ionisierende Strahlung Zusammenhang von Radon und Hautkrebsrisiko unklar

Das radioaktive Edelgas Radon gilt nach dem Rauchen als wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts in Basel haben nun untersucht, ob es darüber hinaus einen Zusammenhang gibt zwischen der Radonexposition in der Wohnung und dem Risiko, an Hautkrebs zu sterben. Nach Ansicht des BfS liefert die Schweizer Studie allerdings keinen eindeutigen Beleg dafür, dass Radon ein relevanter Risikofaktor für Hautkrebs ist.

Elektromagnetische Felder Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus. Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 11. Juli 2017 in Berlin zum Forschungsprogramm "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau". Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Bürgerinitiativen diskutierten zum 18 Millionen Euro schweren Forschungspaket des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Dabei wurde vielfach betont, dass das BfS eine wichtige Rolle als Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau einnehme.

Elektromagnetische Felder Mehr Mitsprache beim Stromnetzausbau

Um eine möglichst breite Debatte über Strahlenschutzaspekte beim Stromnetzausbau zu ermöglichen, eröffnet das BfS auf seiner Website ab jetzt die Möglichkeit zur Mitsprache beim gerade gestarteten Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau. Interessierte haben bis Mitte September die Möglichkeit, die Einzelvorhaben des Programms zu sichten und Stellungnahmen hierzu online abzugeben. Diese werden im BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt.

© Bundesamt für Strahlenschutz